Beschreibung der Studie

Der künstliche Ersatz des Hüftgelenks gilt zu Recht als eine der erfolgreichsten chirurgischen Errungenschaften der 20. Jahrhunderts. Seit Einführung der „low-friction arthroplasty 1958 durch Sir John Charnly zeigt sich der Erfolg der Hüftendoprothetik in jährlich steigenden Implantationszahlen. 2009 wurden allein in Deutschland 158.548 Hüftendoprothesen implantiert. Blickt man in das schwedische Hüftregister so liegt die Revisionsrate aller Implantate nach 10 Jahren unter 5%. Dennoch gibt es Unterschiede was die subjektive Zufriedenheit der Patienten betrifft. Gegenstand dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob soziodemographische Faktoren das Outcome einer Hüftendoprothese beeinflussen. Ziel dieser Multicenterstudie ist es alle Patientinnen und Patienten zu motivieren freiwillig den soziodemographischen Fragebogen auszufüllen und so die Daten zu generieren, die an der „optimys®“ (Kurzschaftprothese der Firma Mathys AG Bettlach) Studie teilnehmen. Die optimys Studie gibt die Einschlusskriterien der Patienten vor, der soziodemographische Fragebogen ist auf diese Studie aufgesattelt, da eine alleinige Datenerhebung mittels des Fragebogens ohne Vergleichsdaten nicht möglich ist.

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Studiendetails

Studienziel Der soziodemographische Fragebogen wird von den Patientinnen und Patienten einmalig ausgefüllt. Als validierte Scores werden in dieser Studie der Harris Hip Score , die short form des WOMAC und der Schmerz und die Zufriedenheit mit der Visual Analogue Scale (VAS) gemessen. Die validierten Scores bilden den primären Endpunkt der Studie. Sie werden präoperativ, nach 6-12 Wochen und nach 12-14 Monate erhoben
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Studie wird von mir privat finanziert

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Einschlusskriterien

  • Die optimys Studie gibt die Einschlusskriterien der Patienten vor, der soziodemographische Fragebogen ist auf diese Studie aufgesattelt, da eine alleinige Datenerhebung mittels des Fragebogens ohne Vergleichsdaten nicht möglich ist.

Ausschlusskriterien

  • Die optimys Studie gibt die Ausschlusskriterien der Patienten vor, der soziodemographische Fragebogen ist auf diese Studie aufgesattelt, da eine alleinige Datenerhebung mittels des Fragebogens ohne Vergleichsdaten nicht möglich ist.

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Häufig gestellte Fragen

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Die Faktoren die das Outcome einer Hüftendoprothese beeinflussen, sind multifaktoriell. Es gibt in der Medizin immer neue Therapiekonzepte wie die integrierte Versorgung, die Sporttherapie, navigationsunterstützende Operationstechniken, Zugangswege und Prothesendesigns, die zu einer stets verbesserten Qualität der Hüftendoprothesenimplantationen führen sollen. Sind diese Innovationen alleinverantwortlich, um das Outcome zu verbessern? Ist es nicht viel mehr der Patient selbst, seine Lebenseinstellung, seine Lebensumstände, sein Bildungsniveau und sein soziokultureller Hintergrund, der entscheidend für das Outcome ist? In der Bildungssoziologie ist es belegt das soziodemographische Faktoren für das Bildungsniveau der Kinder mitverantwortlich sind. Die Ergebnisse aus der PISA Studie 2000 hatten belegt, dass gerade in Deutschland die soziale Herkunft und die Kompetenzen von Jugendlichen eng zusammenhängen. In PISA 2009, wie auch schon in früheren PISA-Erhebungen, lässt sich weiterhin in allen OECD-Staaten ein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status des Elternhauses der Jugendlichen und den erreichten Kompetenzen nachweisen. In keinem Staat sind diese Größen völlig entkoppelt. Die Varianz sank in Deutschland zwischen den Jahren 2000 und 2009 um ein Viertel ab. Jugendliche aus unteren sozialen Schichten haben nun bessere Chancen für einen Gymnasialbesuch und eine höhere Lesekompetenz. Das Schulsystem ist also der Chancengleichheit ein kleines Stück näher gekommen. Gegenstand dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob soziodemographische Faktoren das Outcome einer Hüftendoprothese beeinflussen. Mit dem soziodemographischen Fragebogen (Soziodemographie ist ein in der empirischen Sozialforschung gebräuchlicher Begriff, der die Bevölkerungsmerkmale beschreibt, nach denen die Mitglieder einer Stichprobe oder einer Zielgruppe beschrieben werden) soll der Fragestellung nachgegangen werden, ob es Faktoren gibt, die das Ergebnis des „optimys®“ (Kurzschaft der Firma Mathys AG Bettlach) beeinflussen. Dieser Fragebogen wird von den Patientinnen und Patienten einmalig ausgefüllt. Die so gewonnen Daten werden den klinischen und radiologischen Daten gegenübergestellt, die im Rahmen der „optimys®“ (Kurzschaft der Firma Mathys AG Bettlach) Studie generiert werden. Als validierte Scores werden in dieser Studie der Harris Hip Score , die short form des WOMAC und der Schmerz und die Zufriedenheit mit der Visual Analogue Scale (VAS) gemessen. Die klinische Studie mit der unzementierten Kurzschaftprothese „optimys®“ ist eine Multizenterstudie eines CE markierten Produktes, an der sieben deutsche und eine österreichische Kliniken teilnehmen. Die teilnehmenden Kliniken bilden einen repräsentativen Querschnitt der Kundenstruktur der Mathys Orthopädie GmbH Bochum.

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