Beschreibung der Studie

Hintergrund: Onkologische Patienten leiden unter zahlreichen krankheits- und therapiebedingten Symptomen und Einschränkungen ihrer Funktionalität. Die Erfassung dieser Symptome und Funktionseinschränkungen ist die Basis für interprofessionelle Kommunikation und eine optimale Therapiesteuerung über den Krankheitsverlauf. Bislang wird jedoch im Versorgungsalltag meist keine systematische erweiterte Erfassung von patientenberichteten Symptomen und Funktionseinschränkungen (Patient Reported Outcomes, PRO) durchgeführt. Zielstellung: Ziel des Vorhabens ist daher, aus Sicht der an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen und der onkologischen Patienten aus verfügbaren Instrumenten einen Itempool zu erstellen, der PRO für die klinische Entscheidungsfindung effektiv nutzbar macht. Methoden: Qualitative, multizentrische Untersuchung mit Querschnittsdesign unter Beteiligung von Ärzten (Chirurgie, Innere Medizin, Strahlentherapie), onkologischen Fachpflegekräften sowie Mitarbeitern des psychosozialen Dienstes (Psychoonkologen, Sozialarbeiter) und Patienten mit unterschiedlichen Tumordiagnosen in stationärer oder ambulanter Behandlung. Erwartetes Ergebnis: Ein modulares Assessment-Tool, das den Anforderungen von Patienten und Behandlern gleichzeitig gerecht wird.

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Studiendetails

Studienziel Modulares Assessmenttool, das den Anforderungen von Patienten und Behandlern gerecht wird, um die symptomorientierte Behandlung onkologischer Patienten zu unterstützen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Wilhelm-Roux-Förderprogramm der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Onkologische Patienten unterschiedlicher Diagnosen, älter 18 Jahre, die sich in stationärer oder ambulanter Behandlung befinden und ihr schriftliches Einverständnis zur Teilnahme an der Studie erteilt haben.

Ausschlusskriterien

  • Keine ausreichenden Deutschkenntnisse, keine Einwilligungsfähigkeit oder eingeschränkte kognitive Fähigkeiten (z.B. Demenz), die eine Bearbeitung der Fragen ausschließen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Onkologische Patienten leiden unter zahlreichen krankheits- und therapiebedingten Symptomen und Einschränkungen ihrer Funktionalität. Die Erfassung dieser Symptome und Funktionseinschränkungen aus Patientensicht (Patient Reported Outcomes, PRO) ist die Basis für interprofessionelle supportive Therapie. Um die Implementierung von PRO in die klinische Behandlungsplanung zu erleichtern, ist es wichtig, praktikable Instrumente zur Verfügung zu haben, die den Anforderungen der Kliniker und der Patienten gerecht werden. Zielstellung: Ziel des Vorhabens ist daher, aus Sicht der an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen und der onkologischen Patienten aus verfügbaren Instrumenten einen Itempool zu erstellen, der PRO für die klinische Entscheidungsfindung effektiv nutzbar macht. Methoden: Qualitative, multizentrische Untersuchung mit Querschnittsdesign in zwei Studienabschnitten unter Beteiligung von Ärzten (Chirurgie, Innere Medizin, Strahlentherapie), onkologischen Fachpflegekräften sowie Mitarbeitern des psychosozialen Dienstes (Psychoonkologen, Sozialarbeiter) und Patienten mit unterschiedlichen Tumordiagnosen in stationärer oder ambulanter Behandlung. Im ersten Studienabschnitt wurden im Rahmen interdisziplinärer Fokusgruppen Empfehlungen für Instrumente zur Erhebung von PRO erarbeitet, die sich an den speziellen Anforderungen der teilnehmenden Kliniken orientierten. Diese Instrumente wurden im zweiten Studienabschnitt von Patienten ausgefüllt und bewertet. Die patientenberichteten Angaben (PRO) wurden mit der Routinedokumentation abgeglichen und von Pflegenden und Ärzten auf ihren potentiellen Nutzen für die Anwendbarkeit im klinischen Alltag geprüft. Erwartetes Ergebnis: Ein modulares Assessment-Tool, das den Anforderungen von Patienten und Behandlern gleichzeitig gerecht wird.

Quelle

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