Beschreibung der Studie

Hintergrund: Ziel der vorliegenden Studie war es, die klinischen Ergebnisse bei der Verwendung von Knochenersatzmaterialien, Schmelzmatrixproteinen und Kollagenmembran in der Behandlung von einwandigen Knochendefekten zu vergleichen. Methoden: 40 Patienten mit einem Knochendefekt wurden zufällig auf zwei Gruppen aufgeteilt. Die Testgruppe wurde mit einem Knochenersatzmaterial (DBBM) und Schmelzmatrixproteinen behandelt. Die Kontrollgruppe erhielt die Applikation von DBBM und einer Kollagenmembran. Zu Beginn und nach 12 Monaten wurden folgende klinische Parameter erhoben: Plaque Index, Bluten auf Sondieren sowie die Messungen von Sondierungstiefe und klinischem Attachmentlevel. Resultate: Zu Beginn war die Defekttiefe 6.1±1.9 mm in der Testgruppe und 6.0±1.9 mm in der Kontrollgruppe. Vergleichbare Gewinne an klinischem Attachment und Reduktion der Sondierungstiefen wurden in beiden Gruppen beobachtet. Schlussfolgerung: In der Behandlung von tiefen einwandigen Knochendefekten zeigte die regenerative Therapie mit DBBM und Schmelzmatrixproteinen vergleichbare Resultate wie die Anwendung von DBBM und einer Kolllagenmembran nach 12 Monaten.

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Studiendetails

Studienziel Gewinn an klinischen Attachment gemessen mit einer kalibrierten Sonde in mm an Zahnstellen mit intraossären Defekten zu Beginn und nach 12 Monaten.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle University of Naples Federico II

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Chronische Parodontitis
  • FMPS ≤ 20%
  • FMBS ≤ 20%
  • Einwandige Defekte mit einer intraossären Komponente ≥ 3 mm in der interdentalen Zone einwurzliger Zähne (inklusive 1. Prämolaren) und an Glattflächen von Molaren
  • Anwesenheit einer Breite der keratinisierten Gingiva ≥ 2 mm

Ausschlusskriterien

  • Medizinische Risikofaktoren
  • Zigarettenrauchen
  • Schwangerschaft und Stillen
  • Unbehandelte Parodontitis
  • Intraossäre Defekte in Furkationen von Molaren

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Resultate dieser Studie zeigen, dass parodontale Regeneration mittels Schmelzmatrixproteine und Knochenersatzmaterial vergleichbare Resultate zeigt wie die Regeneration mittels Membran und Knochenersatzmaterial.

Quelle

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