Beschreibung der Studie

In der vorliegenden Studie wurden 20 Patienten mit zwei unterschiedlichen Operationsweisen zur Unterkieferrekonstruktion mittels eines mikrovaskulären Beckenkammtransplantates therapiert. Die erste aus 10 Patienten bestehende Gruppe erhielt eine konventionelle operative Versorgung, bei welcher der Chirurg anhand präoperativer Computertomographischer-Röntgendaten und intraoperativer Ausmessung des Knochens die Größe und Form des Knochentransplantates abschätzt. In der zweiten aus 10 Patienten bestehen Gruppe wurde eine präoperative virtuelle Planung des Beckenkammtransplantates, ebenfalls anhand präoperativer durchgeführter Computertomographischer-Röntgendaten durchgeführt. Hierbei war es dem Operateur möglich schon vor der Opartion Operationsschablonen herzustellen, um eine genaue Passform des Transplantates zu gewährleisten. Ziel war es Veränderungen der Operationszeit, Rekonstrutkionszeit, Transplantatischämiezeit und der posteroperativen Conylenposition zu evaluieren.

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Studiendetails

Studienziel Intraoperativ wurden in beiden Gruppen die Zeit zur Anpassung des Beckenkammtransplantates, die Rekonstruktionszeit und die Ischämiezeit gemessen. Prä- und postoperativ wurde anhand von drei-dimensionalen Modellen die Kondylenposition bestimmt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Universitätsklinikum RWTH Aachen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unterkieferdefekt

Ausschlusskriterien

  • Keine Operierbarkeit, Minderjährige, Schwangere

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die computer-assiertierte Chirurgie und virtuelle präoperative Planung nehmen im Bereich der rekonstruktiven Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie einen immer größeren Stellenwert ein. Mittels präoperativer virtueller 3D Modelle ist es möglich komplexe Operationen schon außerhalb des Operationssaales zu simulieren. Verglichen wurden 10 computer-assistierte und 10 konventionelle Unterkieferrekonstruktionen mittels mikrovaskulärem Beckenkammtransplantat. Die präoperative virtuelle OP-Planung wurde mit Hilfe von Operationsschablonen, hergestellt durch Laser-Sintering-Technik, auf den OP-Situs übertragen. Intraoperativ wurde die Zeit zur Anpassung des Transplantates, die Rekonstruktionszeit und die Ischämiezeit in beiden Gruppen gemessen. Des weiteren wurden anhand von prä- und postoperativen drei-dimensionalen virtuellen Modellen die Condylenposition und deren Veränderung bestimmt.

Quelle

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