Beschreibung der Studie

Es werden zwei Methoden der Atemunterstützung unmittelbar nach der Geburt von Frühgeborenen miteinander verglichen. Es ist nicht bekannt ob eine der beiden Methoden einen Vorteil für die Sauerstoffversorgung des Gehirns bringt. Eine Methode verwendet regelmäßige Beatmungshübe (40/min) (Standardbeatmung), die andere verwendet zuvor ein so genanntes „Blähmanöver“. Bei diesem Blähmanöver wird der Beatmungshub für 15 Sekunden gehalten, und erst danach wird mit der gleichen Standardbeatmung fortgesetzt wie in der anderen Gruppe. Es wird hierbei untersucht, ob durch das Blähmanöver sowohl die Sauerstoffsättigung des Blutes, als auch des Gehirns verbessert werden kann.

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Studiendetails

Studienziel Arterielle Sauerstoffsättigung (fortlaufend mit Pulsoymetrie gemessen) und zerebrale regionale Sauerstoffsättigung (fortlaufend mit Nahinfrarotspektroskopie gemessen) über die ersten 15 Lebensminuten bei Frühgeborenen mit oder ohne Blähmanöver
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Österreichische Nationalbank

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • respiratorische Insuffizienz

Ausschlusskriterien

  • jede Form angeborener Mißbildung oder Chromosomenaberration; primäre Intubation

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Es werden inkludierte Frühgeborene durch Randomisierung in zwei Gruppen (je 20 Personen) geteilt. Bei der postpartalen Neugeborenenversorgung wird in einer Gruppe als erste respiratorische Maßnahmen ein Blähmanöver über 15 Sekunden (PIP 30) durchgeführt, in der anderen Gruppe wird eine Beatmung (PPV) oder CPAP-Atemunterstützung via Maske von Beginn an durchgeführt. Kontinuierliche Messungen der Sauerstoffsättigung mittels Pulsoximetrie, sowie kontinuierliche Messungen der zerebralen Sauerstoffsättigung mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) in den ersten 15 Lebensminuten. Die NIRS Daten werden in Bezug auf Veränderungen der zerebralen Sauerstoffsättigung und des zerebralen Blutvolumens (CBV) analysiert.

Quelle

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