Beschreibung der Studie

Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, nimmt kontinuierlich zu. Adipositas und insbesondere schwere Adipositas stellen eine individuelle und gesellschaftliche Herausforderung dar. Betroffene leiden an verschiedenen körperlichen und psychischen Begleiterkrankungen. Ablehnungs- und Stigmatisierungserfahrungen im privaten, beruflichen und medizinischen Bereich sind die Folge. Die bariatrische Chirurgie stellt bei Betroffenen mit schwerer Adipositas (body mass index > 40 kg/m², bzw. > 35 kg/m² mit bereits eingetretenen Begleiterkrankungen) und zuvor erfolglosen konservativen Ansätzen die Therapie der Wahl dar. Die Anzahl an laparoskopischen Sleeve Gastrektomien (Schlauchmagenoperationen) nahm in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zu. Bislang gibt es jedoch keine Katamnesen, die das Ess- und Ernährungsverhalten, die körperliche Verfassung und die psychische Gesundheit im Langzeitverlauf untersucht haben. In die aktuelle Untersuchung sollen 276 Betroffene nach Schlauchmagenoperation eingeschlossen werden, die am Adipositas-Zentrum Tübingen operiert wurden und nach 5 Jahren nachuntersucht werden. Die bereits vor Operation durchgeführte detaillierte Erfassung des Essverhaltens und der psychischen Gesundheit soll wiederholt werden. Neben dem Gewicht soll/sollen die Körperzusammensetzung, Magen-Darm-Beschwerden, das Ernährungsverhalten, die somatischen Begleiterkrankungen und die psychosoziale Entwicklung erfasst werden. Diese erstmalige, mittelfristige Nachuntersuchung eines Kollektivs nach Schlauchmagenoperation, hinsichtlich Ess- und Ernährungsverhalten in Kombination mit psychischer und körperlicher Gesundheit, soll Faktoren für einen erfolgreichen bzw. weniger erfolgreichen Verlauf identifizieren. Damit stünden Parameter zur Verfügung, die zukünftig gezielt therapeutisch beeinflusst werden könnten, um den Erfolg der chirurgischen Maßnahme zu unterstützen

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Studiendetails

Studienziel Prozentualen Verlust des Übergewichts (% excess weight loss) Das Gewicht wurde vor der Operation auf einer geeichten Personenwaage in kg ermittelt. Im Follow-up wird das Gewicht wieder auf einer geeichten Personenwaage in kg ermittelt. Das aktuelle Gewicht wird dann in Bezug auf das Ausgangskörpergewicht bezogen und der prozentuale Verlust des Übergewichts ermittelt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 276
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Kompetenznetz AdipositasKlinikum rechts der IsarTechnische Universität MünchenUptown München, Campus D

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle 276 PatientenInnen bei denen am Adipositas-Zentrum in Tübingen eine laparoskopische Sleeve Gastrektomie im Zeitraum zwischen 2005 und 2009 durchgeführt wurde.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden alle PatientenInnen bei denen keine laparoskopische Sleeve Gastrektomie mit dem Ziel der Gewichtsreduktion durchgeführt wurde oder wenn nicht am Adipositas-Zentrum Tübingen operiert wurde.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Prävalenz von Adipositas (Fettleibigkeit) nimmt kontinuierlich zu. Adipositas und insbesondere schwere Adipositas stellen eine individuelle und gesellschaftliche Herausforderung dar. Betroffene leiden an multiplen körperlichen und psychischen Begleiterkrankungen. Ablehnungs- und Stigmatisierungserfahrungen im privaten, beruflichen und medizinischen Bereich sind die Folge. Die bariatrische Chirurgie stellt bei Betroffenen mit schwerer Adipositas (BMI > 40 kg/m², bzw. > 35 kg/m² mit bereits eingetretenen Komorbiditäten) und zuvor erfolglosen konservativen Ansätzen die Therapie der Wahl dar. Die Anzahl an laparoskopischen Sleeve Gastrektomien (Schlauchmagenoperationen) nahm in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zu. Bislang gibt es jedoch keine Katamnesen, die das Ess- und Ernährungsverhalten, die körperliche Verfassung und die psychische Gesundheit im Langzeitverlauf untersucht haben. In die aktuelle Untersuchung sollen 276 Betroffene nach Sleeve Gastrektomie eingeschlossen werden, die am Adipositas-Zentrum Tübingen operiert wurden und im 5-Jahres-Follow-up nachuntersucht werden. Die bereits vor Operation durchgeführte detaillierte Erfassung des Essverhaltens und der psychischen Gesundheit soll wiederholt werden. Neben dem Gewicht soll/sollen die Körperzusammensetzung, gastrointestinale Beschwerden, das Ernährungsverhalten, die somatische Komorbidität und die psychosoziale Entwicklung erfasst werden. Diese erstmalige, mittelfristige katamnestischen Untersuchung eines Kollektivs nach Sleeve Gastrektomie, hinsichtlich Ess- und Ernährungsverhalten in Kombination mit psychischer und körperlicher Gesundheit, soll Prädiktoren für einen erfolgreichen bzw. weniger erfolgreichen Verlauf identifizieren. Damit stünden Parameter zur Verfügung, die zukünftig gezielt therapeutisch beeinflusst werden könnten, um den Erfolg der chirurgischen Maßnahme zu unterstützen

Quelle

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