Beschreibung der Studie

Es ist allgemein bekannt, dass die Verbesserung von motorischen Handfunktionen durch intensives und wiederholtes Training zu erreichen ist. Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien in der jüngeren Vergangenheit konnten aber auch nachweisen, dass eine Verbesserung dieser Leistungen durch eine sensorische Stimulation, also die elektrische Reizung der Handnerven, erreicht werden kann. In der vorliegenden Studien sollen nun die Auswirkungen von kombinierter sensorischer Stimulation und aktivem Training auf die Handfunktionen von gesunden Menschen untersucht werden. Funktionelle Bildgebung und Verhaltenstests werden eingesetzt, um zum Einen die trainings-/stimulationsbedingten Veränderungen im Gehirn und zum Anderen die Veränderungen der motorischenLeistungsfähigkeit zu untersuchen. Langfristig soll die Studie zur Entwicklung von Methoden zum Leistungserhalt und zur Leistungssteigerung von menschlichen Handfunktionen beitragen.

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Studiendetails

Studienziel Sensomotorische Verhaltenstests (Berührungsschwellen, Taktile Diskriminationsleistung, Griffkraft, Feinmotorik der Hand) vor und nach der kombinierten Intervention (10x rES + aktives Training mit dem Arm-Ability-Training AAT) in der Zielgruppe. Sensomotorische Verhaltenstests (Berührungsschwellen, Taktile Diskriminationsleistung, Griffkraft) vor und nach der Intervention (10x aktives Training mit dem Arm-Ability-Training AAT) in der Kontrollgruppe.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Ausgeprägte Rechtshändigkeit gemäß EHI

Ausschlusskriterien

  • Beid- / linkshändigkeit gemäß EHI.
  • Neurologische / Vaskuläre Erkrankungen.
  • Regelmäßige Medikation mit zentralnervösen Wirkungen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In den letzten Jahren konnte wiederholt gezeigt werden, dass repetetive Elektrostimulation der Hände (rES) zu einer signifikanten Verbesserung sensomotorischer Handfunktionen führt. In Abhängigkeit vom initialen Leistungsniveau der Probanden konnten insbesondere Populationen mit geringer Leistungsfähigkeit (ältere Menschen, Patienten mit neurologisch-bedingten Funktionsstörungen) von dieser Art der Intervention profitieren, indem spezifische Leistungen temporär verbessert wurden. In der vorliegenden Studie sollen nun die Effekte einer kombinierten Intervention aus rES und aktivem motorischen Lernen erstmals untersucht werden. Zu diesem Zweck werden sensomotorische Handfunktionen der nicht-dominanten Hand von jungen, gesunden Probanden in einer pre-post-Studie untersucht und einer Kontrollgruppe gegenübergestellt.

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