Beschreibung der Studie

Es soll der mögliche Einfluss einer schnellen Diagnostik mittels Ganzkörper-CT auf die Sterblichkeit des Schwerverletzten untersucht werden. Es wird vermutet, das durch eine frühe und schnelle komplett Diagnostik die Sterblichkeit reduziert werden kann. Um diese Frage zu beantworten wurde die Sterblichkeit von 3 Gruppen untersucht. Erste Gruppe Patienten mit einem frühen Ganzkörper-CT in einem einzelnen Traumazentrum, zweite historische Gruppe als Vergleich aus dem selben Zentrum mit konventionellem diagnostischen Vorgehen und als dritte Gruppe Patienten aus dem Traumaregister der DGU.

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Studiendetails

Studienziel Früher Untersuchungen zeigten, dass mit der MSCT Untersuchung die Zeit im Schockraum deutlich verkürzt werden kann. In dieser Untersuchung soll der Einfluss auf dier Sterblichkeit beim Schwerverletzten durch frühe, schnell und umfangreiche Diagnostik untersucht werden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 19000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- u. Notfallmedizin BG-Kliniken Halle

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schwerverletzte Patienten die innerhalb von 24h nach Unfall ins Krankenhaus eingeliefert wurden und aufgrund der Verletzungen eine intensivmedizinische Betreuung benötigten.

Ausschlusskriterien

  • Krankenhausaufnahme mehr als 24h nach Unfallereignis.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Durch eine früh und gezielt eingeleitete Therapie auf Grundlage einer schnellen Diagnostik mittels Ganzkörper-CT, kann die Prognose der Patienten verbessert werden. Frühere Arbeiten zeigten, dass durch den frühen Einsatz des MSCT in den ersten Minuten der Schockraumversorgung eine deutliche Verkürzung der Schockraumzeiten erzielt wurde. Weiterhin scheint ein Vorgehen nach dem Damage Control Konzept Vorteile zu haben. In unserer Klinik werden beide Konzept konsequent durchgeführt, daher soll nun untersucht werden, ob eine Senkung der Letalität damit verbunden ist. Methode: In einer prospektiven Untersuchung wurden die Daten der eigenen Klinik von intensivpflichtigen Schwerverletzten im Zeitraum von 2004 bis 2011 untersucht. Die Verletzungsschwere mittels ISS, die Letalitätsprognose mittels RISC und die beobachtete Letalität wurden mit den Daten des TraumaRegisters (TR) der DGU verglichen und auf statistische Signifikanz getestet. Zusätzlich wurden die eigenen Ergebnissen der Jahre 2002 und 2003, bei denen eine konventionelle Schockraumdiagnostik ohne frühem Ganzkörper-CT durchgeführt wurde, mit den Ergebnissen 2004 – 2011 verglichen.

Quelle

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