Beschreibung der Studie

Die Überwachung der Narkosetiefe basierte vor Einführung des EEGs u.a. auf indirekten vegetativen Parametern wie Herzfrequenz, Blutdruckverhalten, Schwitzen und Tränensekretion. Mit dem Einsatz des EEGs wurde dann auch die Narkoseüberwachung möglich. Ziel all dieser Monitorverfahren ist es eine zu tiefe Narkose zu vermeiden und auf der anderen Seite eine zu niedrige Narkose mit der Gefahr der Awarness zu verhindern. Die bisherigen Verfahren konzentrieren sich hauptsächlich auf die Ableitung von Aktivitäten des Gehirns. Ziel dieser Studie ist es anhand von vegetativen Parametern wie z.B. die Herzfrequenzvariationen (EKG) und dem respiratorischen Signal (Kapnographie) durch mathematische Berechnung im Sinne einem Neurofuzzy Systems Rückschlüsse auf die Narkosetiefe zu erhalten. Wir benötigen dazu keine weiteres Monitorverfahren, sondern bereiten lediglich die Daten die ohnehin erhoben werden mathematisch auf und vergleichen sie mit der Narkosetiefenmessung Bispektralindex (BIS-Monitor)

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Studiendetails

Studienziel Dimensionsloser Index zur Narkosetiefemessung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • schriftliche Einverständiserklärung, kontrolliert beatmeter Patient

Ausschlusskriterien

  • Alter<18Jahre, Schwangerschaft, terminales Krankheitsstadium,

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel einer adäquaten Narkose muss es sein, eine zu tiefe Betäubung zu vermeiden und gleichzeitig eine ausreichende Narkosetiefe ohne die Gefahr einer Awareness zu erreichen. Die Überwachung der Narkosetiefe basierte vor Einführung des EEG unter anderem auf indirekten vegetativen Parametern wie Herzfrequenz, Blutdruckverhalten, Schweiß- und Tränensekretion. Mit dem EEG kann die elektrische Aktivität des Gehirns sichtbar gemacht werden, eine adäquate Beurteilung der Narkosetiefe ist damit allerdings nur eingeschränkt möglich. Es existieren verschiedene Monitorsysteme, die diverse Analysealgorithmen nutzen. Ziel dieser Studie ist es, anhand von vegetativen Parametern durch mathematische Berechnung im Sinne eines Neurofuzzy-Systems Rückschlüsse auf die Narkosetiefe zu erhalten. Dazu ist kein zusätzliches Monitorverfahren nötig. Es werden lediglich die unter der Operation ohnehin erhobenen Daten der Herzfrequenzvariation (EKG) sowie des respiratorischen Signals in Form von Kapnographie und Sauerstoffsättigung aufbereitet. Der daraus mathematisch ermittelte Index wird dann mit der etablierten Form der Narkosetiefenmessung (Bispektralindex) verglichen. Sollte sich zeigen, dass die Narkosetiefenmessung auch ohne zusätzliche Messverfahren zuverlässig möglich ist, könnte dies zukünftig in das standardmäßige Monitoring aufgenommen werden und so zu einer Verbesserung der Narkoseführung beitragen

Quelle

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