Beschreibung der Studie

Viele Schizophreniepatienten leiden auch unter kognitiven Problemen. Die Konzentrationsfähigkeit, das Gedächtnis und die Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte zu planen können zum Beispiel eingeschränkt sein. Dies wirkt sich zwar direkt auf das Zurechtkommen im Alltag aus, allerdings ist noch nicht klar, ob ein schlechteres geistiges Leistungsniveau vielleicht sogar den weiteren Krankheitsverlauf negativ beeinflusst. Aus diesem Grund sollen die Zeiträume bis zu eventuellen stationären Wiederaufnahmen bei 60 Patienten, die vor einigen Jahren an einer Studie zum kognitiven Training teilgenommen haben, ermittelt werden. Es wird erwartet, dass ein schlechteres Abschneiden in den neuropsychologischen Tests zu früheren und häufigeren Wiederaufnahmen führt. Es soll aber auch geprüft werden, ob andere Merkmale, wie etwa Alter, Dauer der Erkrankung oder die Anzahl an bisherigen Krankheitsepisoden mit den stationären Wiederaufnahmen in Zusammenhang stehen.

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Studiendetails

Studienziel Zeit bis zur stationären Wiederaufnahme
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Sozialstiftung Bamberg Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer schizophrenen Störung (F20.X), IQ >= 85;
  • Teilnahme an der Studie zum kognitiven Training,
  • Vorliegen der neuropsychologischen Testergebnisse aus der Studie

Ausschlusskriterien

  • IQ < 85, andere psychiatrische Erkrankungen

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Häufig gestellte Fragen

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Schizophreniepatienten leiden unter robusten (Cohen’s d Effektstärken > 1.0 in aktuellen Meta-Analysen) Defiziten in den Bereichen (Arbeits-) Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Problemlösen. In vielen Studien konnte gezeigt werden, dass sich diese Defizite auf die Alltagsfunktionalität auswirken. Die Studienlage bzgl. der Auswirkung auf den weiteren Krankheitsverlauf ist uneinheitlich, zudem wurden in den wenigen Studien eher kleine Stichproben, eher kurze Follow-Up Zeiträume und eher weiche Zielkriterien verwendet. In der vorliegenden Studie sollen retrospektiv die Krankheitsverläufe von bei 60 Patienten, die vor einigen Jahren an einer Studie zum kognitiven Training teilgenommen haben und für die deshalb detaillierte Daten über die neuropsychologische Leistungsfähigkeit zum Entlassungszeit vorliegen, erhoben werden. Es werden signifikant erhöhte relative Risiken für diejenigen Patienten erwartet, für die ein schlechteres kognitives Leistungsniveau diagnostiziert werden konnte. Zudem soll explorativ geprüft werden, ob andere Merkmale, wie etwa das Alter, die Dauer der Erkrankung oder die Anzahl an bisherigen schizophrenen Episoden ebenfalls mit dem Risiko früherer und häufigerer stationärer Wiederaufnahmen in Zusammenhang stehen.

Quelle

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