Beschreibung der Studie

Brustkrebspatientinnen leiden aufgrund ihrer Erkrankung und der Therapie (OP/ Chemo-/ Strahlentherapie) an unterschiedlich ausgeprägten Beschwerden und Einschränkungen. Neben dem Arm-Lymphödem und/oder einer Beweglichkeitseinschränkung im Schulter-Arm Bereich, leiden viele Patientinnen aufgrund der medikamentösen Therapie unter Gleichgewichtsproblemen und einer verminderten Leistungsfähigkeit. Dadurch fallen alltägliche Bewegungen schwerer und die körperliche Aktivität nimmt zunehmends ab, wodurch es insgesamt zu einem verminderten Wohlbefinden kommt. Vorangegangene Studien konnten bereits zeigen, dass sich Bewegungsinterventionen positiv auf die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität auswirken. Jedoch gibt es bisher nur wenige Untersuchungen, die sich mit einem Arm-Vibrationstraining beschäftigen, wodurch noch keine genauen Aussagen über die Einsetzbarkeit und die Wirkung getroffen werden können. Dennoch konnten positive Effekte eines Vibrationstrainings mit einer Vibrationsplatte auf Bein-Lymphödeme gezeigt werden. Ziel dieser Studie ist es deshalb, die Machbarkeit eines Arm-Vibrations- und Balancetraining mit der Zielgruppe während des Zeitraums der Radiotherapie zu untersuchen. Zudem sollen die Effekte des Trainings auf das Ausmaß der Lymphödeme und der Schulter-Arm-Beweglichkeit, sowie auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität überprüft werden. Als Vergleich dient eine passive Kontrollgruppe, welche zwar an den beschriebenen Untersuchungen teilnimmt, jedoch keine Trainingsintervention erhält. Die Patientinnen können sich je nach individueller Präferenz der Interventions- oder Kontrollgruppe zuordnen.

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Studiendetails

Studienziel Durchgeführte Trainingseinheiten der IG im Verhältnis zu state of the art [%] (Machbarkeit des Arm-Vibrations- und Balancetrainings während Radiotherapie)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Medizinische Universitätsklinik, Klinik für Innere Medizin ISchwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • MammaCa Patientinnen, die eine adjuvante Radiotherapie der Restmamma (mit oder ohne LAW), Alter über 18 Jahre, Performance-Status-Index >60, schriftliches Einverständnis nach Aufkärung

Ausschlusskriterien

  • Absolute: Arterielle Hypertonie, die nicht adäquat behandelt ist (unter Therapie >180mm/Hg systolisch; > 100mm/Hg diastolisch), Myokardinfarkt, Angina pectoris oder Herzerkrankungen (NYHA III-IV) innerhalb von sechs Monaten, Stabilitätsgefährdete ossäre Metastasen, Patientinnen mit erhöhtem Risiko zu Thrombose außer der Grunderkrankung
  • Relative: Vorliegen einer akuten infektion (>=38,0°C und/ oder intravenöse Antibiotikatherapie), Thrombozyten < 10.000/µl, Leukozyten < 1000/µl, Hb < 8g/dl

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Ziel dieser Pilotstudie ist es, die Machbarkeit eines Arm-Vibrations- und Balancetrainings für MammaCa-Patientinnen während Radiotherapie zu überprüfen. Hierzu sollen MammaCa-Patientinnen, die eine Strahlentherapie (mit oder ohne LAW) erhalten, rekrutiert und nach individueller Präferenz einer Interventions- (IG) oder einer Kontrollgruppe (KG) zugeteilt werden. Das Studienprotokoll sieht eine Trainingsintervention von ungefähr sechs Wochen über den gesamten Zeitraum der Radiotherapie vor. Hierbei erhält die IG 3x/Woche ein Vibrations-, Balance- und Ausdauertraining (auf einem Fahrradergometer), die KG erhält keine Intervention. Anhand von zwei Messzeitpunkten (prä und post Intervention) soll die Machbarkeit des Arm-Vibrations- und Balancetrainings anhand der durchgeführten Trainingseinheiten im Vergleich zu state of the art untersucht werden. Weitere sekundäre Endpunkte sind die posturale Kontrolle und Mobilität, die Schulterbeweglichkeit (ROM), das Ausmaß des Lymphödems, die Handkraft, die Ausdauerleistungsfähigkeit, die Lebensqualität sowie Fatigue.

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