Beschreibung der Studie

In der vorliegenden Studie wurden 42 Patienten nach operativer Versorgung einer Jochbeinfraktur mit zwei verschiedenen Kühlverfahren während ihres stationären Aufenthalts therapiert und über einen Zeitraum von drei Monaten untersucht. Das Ziel bestand darin vergleichend die Anwendung der Hilotherapie mit konventionellen Kühlkompressen im postoperativen Management bezüglich unvermeidbarer, postoperativer Nebenwirkungen wie Schwellung, Schmerzen, Mundöffnungseinschränkungen etc. zu evaluieren.

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Studiendetails

Studienziel Schwellung:. 3D optischen Scans wurden postoperativ zu 6 Zeitpunkten (1. Tag (T1), der zweite (T2), der dritte (T3), der siebte (T4), der 28. (T5) und der 90 Tag (T6)) aufgezeichnet. Schmerzen: 10-Punkte visuelle Analogskala (VAS) vor der Operation (T0) und dem ersten (T1), 2. (T2) und siebten (T3) Tag nach der Operation Augenmotilitätsstörungen und Diplopie: Für die Analyse von Augenmotilitätsstörungen und Diplopie wurde der Patient gebeten, eine Lichtquelle in einem Abstand von 30 cm zu fixieren. Während der Kopf fixiert wurde, wurde die Lichtquelle in unterschiedlichen Blickrichtungen geführt. Die relative Verschiebung der reflektierten Bilder miteinander und die Bewegung des Auges wurde untersucht. Unterdessen wurde der Patient über Diplopie gefragt. Die Daten wurden zu 4 Zeitpunkten gesammelt: vor der Operation (T0), dem ersten (T1), siebten (T2) und 28. (T3) postoperativen Tag. neurologische Beschwerden: Die Haut der Oberlippe wurde mit einem Sensibilitätstest (Prick-Test) überprüft. Die Ergebnisse wurden auf einer Skala von 0 bis 9 beurteilt, wobei 9 den schlechtesten neurologischen Score wiederspiegelt. Die neurologische Score wurde zu 5 Zeitpunkten beurteilt: Vor der Operation (T0), ersten (T1), siebten (T2), 28. (T3) und 90. (T4) postoperativen Tag: Zufriedenheit der Patienten: Jeder Patient wurde am 10. postoperativen Tag gebeten, einen Fragebogen zur subjektiven Beurteilung ihrer Zufriedenheit mit der angelegten postoperativen Kältetherapie auszufüllen. Die Notenskala reicht von 1 bis 4, wobei 1für "sehr zufrieden" und 4 für "nicht zufrieden" steht.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 42
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Medizinische Hochschule Hannover

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unilaterale Jochbein Fraktur

Ausschlusskriterien

  • Keine Operierbarkeit, vorhersehbare fehlende Möglichkeit zur Nachuntersuchung, Schwangerschaft, Stillzeit, Drogenabhängigkeit, kürzliche Operationen und Krankheiten des Herzens, des Stoffwechsels, ZNS, Infektionskrankheiten, Kreislauf, systemische, bösartige und Immunsystem beeinflussen Erkrankungen sowie Störungen der Blutgerinnung und allergische Reaktionen auf Arzneimittel und Antibiotika

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Streben nach größtmöglicher Schonung des Patienten bei operativen Eingriffen, eine effiziente Schmerztherapie und Beschleunigung der postoperativen Rekonvaleszenz im Sinne des „fast tracking“ stellen die Ziele der modernen Medizin dar. In der vorliegenden Studie wurden 42 Patienten nach operativer Versorgung einer Jochbeinfraktur mit zwei verschiedenen Kühlverfahren während ihres stationären Aufenthalts therapiert und über einen Zeitraum von drei Monaten untersucht. Das Ziel bestand darin vergleichend die Anwendung der Hilotherapie mit konventionellen Kühlkompressen im postoperativen Management bezüglich unvermeidbarer, postoperativer Nebenwirkungen wie Schwellung, Schmerzen, Mundöffnungseinschränkungen ect. zu evaluieren. Das transportable Hilotherm- Therapiegerät arbeitet isotherm und gewährleistet daher eine dauerhafte Kühlung bei konstanter Temperatur. Die Kälteapplikation erfolgt über Kühlmanschetten. Ermöglicht wurde die Messung der Schwellung in ml durch einen dreidimensionalen Gesichtsscanner (FaceScan3D), basierend auf Streifenprojektion. Alle Patienten wurden unmittelbar postoperativ zufällig in zwei Gruppen eingeteilt und je nach Zugehörigkeit entsprechend gekühlt. Die Nachuntersuchungen erfolgten standardisiert und an festgelegten Tagen. Die Schmerzintensität (Tag 0, 1, 2, 7), der neurologische Score (Tag 0, 1, 7, 28, 90), die Augenbeweglichkeit (Tag 1, 10, 28, 90), der OHIP-G (Tag 10) wurden an den entsprechenden Tagen ermittelt und protokolliert. Die Oberflächenvermessung zur Bestimmung des Schwellungsvolumens mittels Gesichtsscanner erfolgte postoperativ an Tag 1, 2, 3, 7, 28, 90. Nach statistischer Auswertung ließ sich feststellen, dass die Patienten, die mit Hilotherm gekühlt worden sind, tendenziell einen geringeren stationären Aufenthalt aufwiesen sowie geringere neuronale Einschränkungen zeigten. Auch die Mundöffnung, die Augenbewegung und die Mundgesundheit war bei der Hilotherapie-Gruppe im Durchschnitt besser, jedoch konnte keine Signifikanz ermittelt werden. Signifikante Unterschiede konnten bei der Evaluierung des Schmerzverlaufes und der Schwellung festgestellt werden. Insgesamt wiesen die Hilotherm-Patienten weniger Beschwerden auf.

Quelle

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