Beschreibung der Studie

In den letzten Jahren sind daher neuere Diagnostikmethoden zur Interdentalkaries (Approximalkaries) immer weiter in den Fokus gerückt. Mittels Verfahren wie der Faseroptischen Transillumination [FOTI], der elektrischen Widerstandsmessung [ECM] oder auch die Messung der Fluoreszenzemission (Diagnodent), stehen bereits seit geraumer Zeit Alternativen zur standardmäßigen Röntgendiagnostik zur Verfügung. In dieser Studie wurde der DIAGNOdent unter klinischen Bedingungen auf seine alltägliche Einsetzbarkeit zur Detektion und Einschätzung approximaler Kariesläsionen im adulten Gebiss getestet. 20 Patienten mit Approximalkaries haben hier in dieser Studie teilgenommen.

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Studiendetails

Studienziel Die Bestimmung von Sensitivität und Spezifität von Diagnodent pen für die Diagnose approximaler Karies
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Düsseldorf

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Probanden ohne schwere allgemeine Erkrankungen
  • Vorhandene Einwilligung der Patienten

Ausschlusskriterien

  • schwere allgemeine Erkrankungen keine vorab
  • verfügbaren Röntgenbilder [Bissflügelaufnahmen]
  • orale Erkrankungen, wie zum Beispiel NUP/NUG oder Erkrankungen
  • des Immunsystems
  • Schwangerschaft oder Stillzeit

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der vorliegenden Studie wurde der DIAGNOdent pen unter klinischen Bedingungen anhand einer zwanzigköpfigen Teilnehmergruppe eines Durchschnittsalters von 26,7 Jahren getestet. Nach professioneller Zahnreinigung erfolgte die Vermessung von Interdentalräumen mittels des DIAGNOdent pen unter relativer Trockenlegung. Die gemessenen Werte wurden im Anschluss mit den analogen Bissflügelbefunden in Beziehung gesetzt. Hieraus ergab sich die Berechnung von Sensitivität, Spezifität, positiv und negativ prädiktiven Werten ebenso wie der falsch positiv und falsch negativ Raten. Zudem wurde anhand selbiger Befunde durch eine Kappa-Analyse nach Cohen die Übereinstimmung zwischen den Bissflügelaufnahmen und den DIAGNOdent pen – Befunden analysiert. In der Gegenüberstellung beider Cut Off-Werte zeigte der Grenzwert 15 die signifikant bessere Trennschärfe.

Quelle

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