Beschreibung der Studie

Die akute Lungenembolie (LE) tritt häufig auf und ist mit einer hohen Morbidität und Letalität behaftet. Der Goldstandard zur Diagnose einer LE ist die Kontrastmittel gestützte Computertomographie. Im Rahmen der Studie soll geprüft werden, ob und wie gut sich die akute LE ebenso mit der Kontrastmittel-freien Magnetresonanztomographie nachweisen lässt. Diese hat den Vorteil, dass (A) keine Strahlung, und (B) kein Kontrastmittel nötig ist. Daher könnten (A) Schwangere und (B) Menschen mit Kontrastmittelallergie oder Nierenversagen zukünftig bevorzugz mittels MRT untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich der Thrombuslast in der KM-CT (Goldstandard) mit der native MRT Untersuchung mittels Mastora-Score.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Halle (Saale)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • MRT-Kontraindikation (Herzschrittmacher, Klaustrophobie, Adipositas per magna)
  • Schwangerschaft
  • instabiler Patient
  • nicht aufklärungsfähiger Patient
  • Therapie durch MRT-Untersuchung beeinträchtigt

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die akute Lungenembolie (LE) tritt häufig auf und ist mit einer hohen Morbidität und Letalität behaftet. Neben anderem stellen Schwangerschaft und hohes Lebensalter wichtige Risikofaktoren dar. Gerade bei diesem Patientenkollektiv ist allerdings der Anteil an relativen Kontraindikationen zur Kontrastmittel-gestützten Computertomographie (KM-CT) hoch. Dies betrifft das Risiko einer radiogenen Fruchtschädigung bei schwangeren Patientinnen sowie das Risiko einer tem-porären oder permanenten Niereninsuffizienz in Folge einer Kontrastmittelgabe bei älteren Patienten mit vorbestehender Nierenschädigung. Aufgrund der schnellen Verfügbarkeit und sehr kurzen Untersuchungszeit ist die KM-CT das Mittel der Wahl bei der Diagnostik der akuten Lungenembolie. Dies trifft insbesondere auf instabile Patienten zu. Patienten mit stabiler Kreislaufsituation hingegen, welche die eingangs erwähnten relativen Kontraindikationen aufweisen, würden von einer Kontrastmittel-freien Untersuchung profitie-ren, wie sie mittels Magnetresonanztomographie (MRT) möglich ist. Die technische Mach-barkeit ist in mehreren Studien an verschieden Körperbereichen sowie auch direkt an Pulmo-nalarterien demonstriert wurden. Gegenwärtig steht ein direkter Vergleich der beiden Techniken aus, der Möglichkeiten und Grenzen der kontrastmittelfreien Magnetresonanztomographie bei der Diagnostik der akuten Lungenembolie objektiviert. Dies soll im geplanten Projekt geschehen. Kreislauf-stabile Patienten, bei denen im KM-CT eine Lungenembolie nachgewiesen wurde, sollen nach Beginn der Therapie nach Rücksprache mit dem verantwortlichen Arzt eine Untersuchung mittels nativer MRT-Technik erhalten. Mittels eines etablierten Scoring-Systems (MASTORA-Score) wird die Thrombuslast in bei-den Techniken verblindet quantifiziert sowie auf einer Skala die subjektiv wahrgenommene Beurteilbarkeit von mehreren Radiologen eingeschätzt.

Quelle

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