Beschreibung der Studie

HINTERGRUND: Stürze mit und ohne Verletzungsfolgen stellen unerwünschte Ereignisse im Rahmen einer Krankenhausbehandlung dar. Insbesondere ältere Menschen sind aufgrund von Gebrechlichkeit, akuten Krankheitssituationen und ungewohnter Umgebung besonders gefährdet. Konzepte aus der ambulanten Versorgung können nicht ohne weiteres auf das Setting Krankenhaus übertragen werden. HAUPTZWECK: Unerwünschte Medikamenteneffekte können zu einer Erhöhung des Sturzrisikos führen. Ein Aspekt zur Vermeidung von Sturzereignissen in der Klinik ist die Überprüfung der Medikation. Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen wahrscheinlich ungeeigneter Medikation (Potentiell Inadäquater Medikation (PIM)) und Sturzereignissen. ZIEL: Senkung der Verordnungen ungeeigneter Medikamente, Senkung von Sturzereignissen HYPOTHESE: Die Abgabe eines Warnsignals an Ärzte bei Verordnung ungeeigneter Medikamente senkt die Verordnungen dieser Medikamente sowie Sturzereignisse.

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Studiendetails

Studienziel PRISCUS-PIMs (gemessen anhand PIM-Alert, im Verlauf des Krankenhausaufenthaltes und bei Entlassung verglichen mit Aufnahmestatus); Änderungen der PIMs durch PIM-Alert
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • Verweigerung;
  • Keine Patientenaufklärung möglich (moribund, dement)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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HINTERGRUND: Stürze im Krankenhaus stellen unerwünschte Ereignisse während stationärer Behandlung dar. Unabhängig von der Entstehung behandlungsrelevanter Verletzungen werden sie mit erhöhter Mortalität, funktionellen Einschränkungen, Entwicklung von Sturzangst assoziiert und können zu einer Verlängerung der Verweildauer und erhöhtem Ressourcenverbrauch führen. HAUPTZWECK: Ein Ansatzpunkt der Sturzprävention stellt die Überprüfung der verabreichten Medikamente mit besonderem Fokus auf Potentiell Inadäquate Medikation (PIM) gemäß der deutschen PRISCUS-Liste dar. Die Studie leistet damit einen Beitrag zur Evaluation der klinischen Relevanz der PRISCUS-Liste für den stationären Bereich. METHODEN: In einer Cluster-Randomisierten Studie (RCT) an geriatrischen Patienten im Akutkrankenhaus (65+ Jahre) sollen PIMs und Sturzereignisse reduziert werden. INTERVENTION: Abgabe eines automatisierten Warnsignals (PIM-Alert) an behandelnde Ärzte, um PIM-Verordnungen zu evaluieren sowie PIMs und Sturzereignisse zu reduzieren. KONTROLLE: Medizinische Routineversorgung

Quelle

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