Beschreibung der Studie

In der Behandlung des Schlaganfalls durch plötzlichen Verschluss eines hirnversorgenden Gefäßes, spielt die mechanische Wiedereröffnung über das Gefässsystem eine zunehmend wichtige Rolle. In der vorliegenden Studie haben wir uns mit der Frage beschäftigt, ob diese mechanische Wiedereröffnung mit sogenannten Stents die Innenwand der behandelten Gefäße verletzt. Dazu haben wir Thromben, die wir aus verschlossenen Hirngefäßen entfernt haben auf Anteile der inneren Gefäßwand hin untersucht. Die Studie erlaubt es uns, potentielle Risiken dieser relative neuen Behandlungsform besser zu verstehen.

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Studiendetails

Studienziel Immunhistochemischer Nachweis von Endothelzellen in Thromben
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Neuroradiologie Neurozentrum Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten bei denen im Rahmen einer mechanischen Thrombektomie mit Stent-Retrievern Thrombusmaterial gewonnen werden konnte

Ausschlusskriterien

  • Alter <18, Stentretriever Einsatz außerhalb der Behandlung eines akuten ischämischen Schlaganfalls

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Die Wirksamkeit der intravenösen Thrombolyse mit rekombinantem Gewebe-Plasminogen-Aktivator (rt-PA) ist in randomisierten kontrollierten Studien gezeigt worden. Allerdings sind bei Verschlüssen grosser Gefäße mit hoher Thrombuslast lediglich schlechte Rekanalisationsergebnisse mit begrenztem Behandlungserfolg beobachtet worden. Seit geraumer Zeit werden so genannte Stent-Retriever, eine neue Klasse von mechanischen Thrombektomie Geräten in der klinischen Praxis mit viel versprechenden Ergebnissen eingesetzt, dabei werden Rekanalisationsraten von 67% bis 100% berichtet. Allerdings scheint die mechanische Belastung der Gefäßwand bei Passage eines Stent-Retrievers erheblich zu sein. Beim Rückzug des Stent-Retriever aus dem verschlossenen Hinrgefäß wird die Gefäßanatomie regelmässig verzerrt und beträchtliche Vasospasmen der Zielgefäße und entlang des Verlaufs des Stent-Retriever beobachtet. Bisher liegen keine histopathologischen Daten über die Auswirkung der mechanischen Thrombektomie mit Stent-Retriever auf die Gefässinitima bei Menschen vor. In der vorliegenden Studie haben wir untersucht, ob Rückzug des entfaltet Stentretrievers bei Thrombektomie zur Behandlung des akuten, ischämischem Schlaganfalls zu nachweisbaren Verletzungen der Gefässinitima führt. Wir untersuchen daher Thromben, welche mittels Stent-Retriever aus akut verschlossenen Hirngefässen entfernt wurden auf das vorliegen von Endothelzellen mittels eines immunhistochemischen Markers (CD34).

Quelle

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