Beschreibung der Studie

Viele ältere Menschen leiden an Arthrose des Knies. Dabei können Betroffene aufgrund von Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit häufig ihre Aktivitäten zunehmend nicht mehr aufrechterhalten. Die führt zu einem Teufelskreis aus Schmerz und Inaktivität. Da Arthrose grundsätzlich nicht geheilt werden kann, steht am Ende zumeist der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks. Es ist jedoch möglich, den Verlauf einer arthrotischen Entwicklung durch geeignete Maßnahmen zu verlangsamen oder aufzuhalten. Auch wird eine Regenerationsfähigkeit von Knorpelgewebe unter optimalen Bedingungen diskutiert, so dass bei einer frühzeitig erkannten Arthrose tatsächlich eine Heilung angestrebt werden könnte. Hierfür bestehen aber aktuell weder geeignete diagnostische Instrumente noch Nachweise der Effektivität bestimmter Rehabilitationsverfahren. Aus diesem Grund ist es wichtig, zunächst geeignete Instrumente zur Früherkennung von Arthrose zu entwickeln, mit denen dann neu entwickelte medizinische Verfahren auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden können. Diese Pilotstudie soll dazu dienen, erste Erkenntnisse über die Anwendbarkeit und die Eignung der so genannten Schallemissionsanalyse (SEA) unter klinischen Bedingungen zu testen und eine größere Hauptstudie vorzubereiten. Untersucht werden Menschen, bei denen aufgrund einer Problematik am Knie eine Magnetresonanztomografie durchgeführt werden soll. Diese erhalten im Anschluss an die MRT-Untersuchung eine weitere Untersuchung mit der SEA. Anschließend werden die Ergebnisse beider Untersuchungen miteinander verglichen. Ziel der Studie ist die Untersuchung der Eignung der SEA zur Erkennung von Arthrose am Knie unter klinischen Bedingungen. Durch den Vergleich der Übereinstimmung der diagnostischen Ergebnisse der SEA mit MRT kann diese Eignung festgestellt werden.

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Studiendetails

Studienziel Diagnose einer Arthrose am Knie
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Philipps-Universität Marburg Fb. 20 - Medizin

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Einschlusskriterien

  • 18 Jahre oder älter, geplante MRT-Aufnahme des Knies aufgrund von Kniebeschwerden, Vollbelastung der unteren Extremität, schriftliches Einverständnis zur Teilnahme an der Studie

Ausschlusskriterien

  • Nicht in der Lage, Kniebeugen durchzuführen, Knie-TEP, Totalresektion eines oder beider Meniscii, Immobilisation des Knies für mehr als 48 Stunden in den letzten 2 Wochen, klinische Anzeichen einer Knieinstabilität, genetische Erkrankungen, die mit Veränderungen der Knochen- oder Knorpelstruktur einhergehen, Komorbiditäten, die mit einer verringerten körperlichen Belastbarkeit einhergehen (Herzerkrankungen, neurologische Erkrankungen, Schwangerschaft, kognitive Einschränkungen, akute psychische Erkrankungen), Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, Gerinnungsstörungen, allergische Reaktionen auf synthetische Stoffe oder Lösungsmittel, Kontraindikationen zur Durchführung eines MRT

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Arthrose am Knie ist eine weit verbreitete Erkrankung, die mit Schmerzen, verminderter Beweglichkeit sowie Einschränkungen der Aktivität und Partizipation einhergehen kann. Für die Diagnostik von Arthrose existiert jedoch bislang kein etablierter Goldstandard. Die Schallemissionsanalyse (SEA) ist ersten Studien zufolge in der Lage, schon frühe arthrotische Veränderungen zuverlässig zu erkennen. Es fehlen bislang jedoch Studien, in denen die diagnostischen Gütekriterien der SEA in vivo ermittelt wurde. In einer Pilotstudie sollen die diagnostischen Gütekriterien der SEA festgestellt werden. Als Referenzstandard dient die Magnetresonanztomografie (MRT). Zusätzlich sollen mögliche Einflussfaktoren auf falsch positive und negative Ergebnisse identifiziert sowie die notwendige Fallzahl zur Bestätigung der erarbeiteten Ergebnisse bestimmt werden. Da es sich bei dieser Studie um eine Pilotstudie handelt, wurde auf die Formulierung von Hypothesen verzichtet.

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