Beschreibung der Studie

Depressive Störungen gehören zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen. Sie sind mit erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität der Betroffenen verbunden. Nur etwa jede dritte Person mit einer depressiven Störung wird erkannt und nur 6-9% erhalten eine angemessene Behandlung. Hierzu tragen auf Seiten der Patienten fehlendes Wissen über depressive Störungen, Angst vor Stigmatisierung und eine daraus resultierende geringe Bereitschaft zur Inanspruchnahme einer professionellen Behandlung bei. Im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne "Freiburger Bündnis gegen Depression" wurde versucht Wissen über depressive Störungen zu vermitteln um Stigmatisierung abzubauen und die Bereitschaft zur Inanspruchnahme zu erhöhen. Ziel der beantragten Studie ist die Evaluation dieser Öffentlichkeitskampagne. Dazu sollen mit Hilfe einer Fragebogenerhebung depressionsbezogene Kenntnisse, Einstellung und Kontakt zu Menschen mit depressiven Störungen sowie die Bereitschaft zur Inanspruchnahme der Einwohner Freiburgs und Karlsruhes vergleichend untersucht werden. Hierzu sollen von den Einwohnemeldeämtern in Freiburg und Karlsruhe Zufallsstichproben von jeweils 1100 Einwohnern gezogen werden. Diese werden angeschrieben und eingeladen anonym an der Befragung teil zu nehmen. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung sollen mit Daten von 2011 verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel Bereitschaft zur Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei depressiven Störungen; Instrument: Inventory of Attitudes toward Seeking Mental Health Services (IASMHS); Mackenzie CS, Knox VJ, Gekoski WL, Macaulay HL. An Adaptation and Extension of the Attitudes Toward Seeking Professional Psychological Help Scale1. Journal of Applied So-cial Psychology. 2004;34(11):2410–33.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 2200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie AG Klinische Epidemiologie und Versorgungsforschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwohner Freiburgs und Karlsruhes, die älter als 18 Jahre und jünger als 65 Jahre sind

Ausschlusskriterien

  • Aufgrund der Art der Erhebung (Fragebogenerhebung) werden Analphabeten oder Menschen mit unzureichenden Deutschkenntnissen wahrscheinlich nicht erreicht. Um die Vergleichbarkeit mit der vorangegangenen Erhebung zu gewährleisten wurden Personen die jünger als 18 Jahre und Personen die älter als 65 Jahre sind ausgeschlossen. Durch den Ausschluss aller Personen unter 18 Jahren kann auch gewährleistet werden, dass die Zustimmungsfähigkeit gegeben ist.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Depressive Störungen gehören mit einer Lebenszeitprävalenz von 17,1% und einer 12-Monatsprävalenz von 10,7% zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen und sind mit erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität der Betroffenen verbunden. Nur etwa jede dritte Person mit einer depressiven Störung wird adäquat diagnostiziert und nur 6-9% erhalten eine adäquate Behanldung. Als Barrieren auf Seiten der Patienten gelten fehlendes Wissen über depressive Störungen, Angst vor Stigmatisierung und eine daraus resultierende geringe Bereitschaft zur Inanspruchnahme einer professionellen Behandlung. Im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne "Freiburger Bündnis gegen Depression" wurde versucht diese Barrieren ab zu bauen. Ziel der beantragten Studie ist die Untersuchung von Wissen, Stigmatisierung und Bereitschaft zur Inanspruchnahme psychiatrisch/psychotherapeutischer Behandlungen im Bezug auf depressive Störungen. Mit Hilfe einer Fragebogenerhebung sollen depressionsbezogene Kenntnisse, Einstellung und Kontakt zu Menschen mit depressiven Störungen sowie Bereitschaft zur Inanspruchname professioneller psychiatrisch/psychotherapeutischer Behandlungen der Einwohner Freiburgs und Karlsruhes repräsentativ erfragt werden. Hierzu sollen von den Einwohnemeldeämtern in Freiburg und Karlsruhe Zufallsstichproben von jeweils 1100 Einwohnern gezogen werden. Diese werden angeschrieben und eingeladen anonym an der Befragung teil zu nehmen. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung sollen mit Daten von 2011 verglichen werden.

Quelle

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