Beschreibung der Studie

Wir wollen überprüfen, ob gewisse Gehirneffekte, die mit Sprachverarbeitung assoziiert werden, tatsächlich durch einfachere Mechanismen erklärt werden können. Versuchsteilnehmer werden Sätze mit sprachlichen Fehlern hören, während wir ihr EEG aufzeichnen. Wir wollen prüfen, ob die Gehirneffekte, die durch das Hören von Fehlern ausgelöst werden, eher mit der Wortpräsentation oder mit einem folgenden Knopfdruck, der die Detektion des Fehlers anzeigt, korrelieren.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Single-trial - Alignment der P600-Komponente entweder zum Onset des kritischen (syntaktisch abweichenden) Worte oder zur folgenden Reaktionszeit (RT) soll folgendermaßen gemessen werden: EEG - Epochen, zentriert um den Onset abweichender Worte, werden mit ERPimages (Jung et al., 2001) dargestellt und nach Reaktionszeit sortiert. Im Mittel (ERP) dieser Epochen wird eine positive ERP-Komponente etwa 600 ms nach Onset erwartet. Für RT-sortierte ERPimages zeigen sich Stimulus-relatierte Effekte als vertikale Linien (parallel zum Stimulus-Onset). RT-korrelierte Effekte zeigen sich als dem Verlauf der Reaktionszeit folgende Kurven. Wir werden diese Effekte primär auf centro-parietalen Elektroden beobachten (Pz und Nachbarn).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 16
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universität Marburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Muttersprachler

Ausschlusskriterien

  • Neurologische Vorbefunde

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die Studie soll untersuchen, ob gewisse Gehirneffekte, die auf sprachliche Verletzungen folgen, höherkognitive linguistische Verarbeitung oder generelle Prozesse reflektieren. Die P600-Komponente des ERP wird von machen Forschern (Hagoort et al., 1993, Friederici et al., 1995) als ein Marker syntaktischer Prozesse, von anderen (Coulson et al., 1999, Kretzschmar et al., 2010) als eine späte P300 (einen generellen Effekt von Zustandswechseln) verstanden. Die P300 wird mit Noradrenalinausschüttung des Locus Coeruleus assoziiert (Nieuwenhius et al., 2005), was auf Stimuli, die Reorientierung erfordern, folgt und zeitlich stärker mit der Reorietierung als mit dem Stimulus korreliert. Teilnehmer werden Sätze hören, die Abweichungen enthalten, die bekanntermaßen eine P600 auslösen, während ihr EEG aufgezeichnet wird, und sollen auf Abweichungen per Knopfdruck reagieren. Teilnehmer werden aus den Studenten der Universität Mainz ausgesucht. Unsere Haupthypothese betrifft das Reaktionszeitalignment der positiven Komponente nach delektierten Abweichungen. Wir erwarten, dass Komponenten, die generelle kognitive Zustandswechsel reflektieren, zeitlich strikt mit dem Knopfdruck korrelieren, während Komponenten, die die Analyse des Stimulus indizieren, zeitlich stärker mit dem Stimulus-Onset korrelieren. Die P600 wird in Form einer positiven ERP-Welle etwa 600 ms nach Abweichungen erwartet.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: