Beschreibung der Studie

In der operativen Therapie höhergradiger Hämorrhoiden ist die Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan eine etablierte Methode. Bei diesem Eingriff werden die Gefäßknoten im Enddarmausgang abgetragen und die Wunden zum Verheilen offen gelassen. Zur Vermeidung von Blutungen legen viele Chirurgen nach OP einen Tampon in den Anus ein. Es gibt jedoch auch Stimmen, die eine solche anale Tamponade ablehnen, weil sie schmerzhaft sei und Blutungen nicht verhindere. Im Rahmen der Studie erhalten Patienten nach einer Milligan-Morgan-Hämorrhoidektomie gemäß zufälliger Zuteilung entweder eine anale Tamponade oder keine anale Tamponade. Das Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob der Verzicht auf die Anorektaltamponade Schmerzen vermeiden kann, ohne jedoch mehr Blutungskomplikationen zu verursachen.

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Studiendetails

Studienziel Als primäres Zielkriterium sind die postoperativ auftretenden maximalen Schmerzen der Patienten zu erfassen. Hierzu findet eine ausführliche Befragung des Patienten am Abend des ersten postoperativen Tages statt. Der Patient soll seine maximal in dieser Zeit gehabten Schmerzen auf einer Numerischen Ratingskala (NRS) von 0-10 angeben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Helios St.Elisabeth Klinik Oberhausen
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Hämorrhoiden des Schweregrads II, III oder IV;
  • Indikation zur Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan

Ausschlusskriterien

  • Nicht-elektiver Eingriff;
  • Bekannte Gerinnungsstörung;
  • Antikoagulative Medikation in den letzten 7 Tagen vor OP;
  • Kolorektales Karzinom in der Vorgeschichte;
  • Relevante anorektale Begleiterkrankung;
  • Neuromuskuläre Erkrankung, die mit der Schmerzerfassung interferiert;
  • Fehlendes schriftliches Einverständnis zur Studienteilnahme

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der operativen Therapie dritt- oder viertgradiger Hämorrhoiden ist die Hämorrhoidektomie nach Milligan-Morgan eine etablierte Methode. Zur postoperativen Blutungskontrolle führen viele Chirurgen eine anale Tamponade durch. Nutzen und mögliche Nachteile (z.B. Schmerzen) einer solchen Maßnahme ist jedoch umstritten.

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