Beschreibung der Studie

Die Voraussetzung für eine wirksame Vorbeugung einer erneuten Harnsteinbildung ist die Analyse der Harnsteinzusammensetzung sowie eine Stoffwechsel-Diagnostik. Dies ist erforderlich bevor eine zielgerichtete Therapie zur Reduktion der Risiikofaktoren eingeleitet wird. Bisher werden Harnsteine infrarotspektral, röntgenologisch und chemisch in speziellen Referenzlaboren analysiert. Dies erfordert eine hohe Bindung der Personalresourcen und ist zeitlich und finanziell aufwendig. Diese Studie soll prüfen, ob die Entwicklung eines Raman-Spektroskopie basierten, portable System für die Harnsteinanalyse machbar ist. Damit wäre eine signifikante Verbesserung der medizinischen Versorgung der Urolithiasispatienten zu erwarten.

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Studiendetails

Studienziel Raman spektrale automatisierte Zusammensetzungsanalyse humaner Harnsteine machbar?
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Uniklinikum Freiburg Chirurgische Universitätsklinik Abteilung für Urologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, bei den ein Harnstein während der Behandlung des Harnsteinleidens zur Untersuchung gewonnen werden konnte.

Ausschlusskriterien

  • fehlende/keine Einwilligung über Verwendung des Harnsteines für wissenschaftliche Zwecke

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Harnsteine-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Analyse der Harnsteinzusammensetzung liefert grundlegende Informationen über die weitere Behandlung und Metaphylaxe der Urolithiasis. In der klinischen Routine werden zur Analyse Techniken wie chemische Analyse, Infrarot-Spektroskopie und Röntgediffraktion verwendet. Diese benötigen eine komplexen Probenvorbereitung und teure Laborausrüstung. Experimentelle Arbeiten haben gezeigt, dass mit der Raman-Spektroskopie eine zuverlässige Steinanalyse möglich ist. Ein fasergekoppeltes System könnte zur intraoperativen in-vivo oder ex-vivo Steinanalyse eingesetzt werden. Zunächst sollen Raman-Spektren von Reinproben typischer Komponenten von Harnsteinen mit einem Mikroskop-gekoppelten Ramanspektrometer nach Anregung durch Laser unterschiedlicher Wellenlänge aufgezeichnet werden. Genauigkeit der Spektren, Überlagerungseffekte durch Fluoreszenz und das Signal-Rausch-Verhältnis sollen analysiert und die erhaltenen Kurven durch mathematische Korrektur optimiert werden. Die Referenzspektren werden anschließend zur Analyse von natürlichen Harnsteinen (im Vergleich zur Infrarot-Spektroskopie) verwendet werden. Im zweiten Schritt wird ein fasergekoppeltes System unter Verwendung einer gebräuchlichen 200 µm-Faser zur Holmiumlaser-Lithotripsie untersucht. Diese Studie soll die notwendigen Informationen für die Konstruktion eines fasergekoppelten Systems zur Steinanalyse während der Steintherapie ermöglichen.

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