Beschreibung der Studie

Hypothermie ist eine der häufigsten Komplikationen bei der Durchführung einer Allgemeinnarkose. Trotz Einführung verschiedener Maßnahmen zur Vermeidung der Hypothermie tritt diese immer noch in relevantem Ausmaß auf und ist auch bei Patienten mit Tumoroperationen im Kopf- und Halsbereich mit einer erhöhten Komplikationsrate assoziiert. In dieser Studie soll die Wirksamkeit eines neuen konduktiven Vorwärmesystems mit der Wirksamkeit von intraoperativ angewandtem Wärmeerhalt mittels einer konventionelle Krankenhaussteppdecke verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel Dauer, Ausmass und Inzidenz der perioperativen Hypothermie wird mit einem ösophagealen und einem Stirnthermometer alle 15 Minuten gemessen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Göttingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • BMI zwischen 20 und 30 kg/m2
  • Risikogruppe ASA I bis III
  • Geplante Dauer des Eingriffes 60-180 Minuten
  • Geplante Narkose mit Midazolam, Remifentanil, Propofol, Rocuronium und Sevofluran

Ausschlusskriterien

  • Adipositas permagna
  • Risikogruppe ASA IV bis V
  • Hypo- und Hyperthyreose
  • Fieberhafter Infekt
  • Schwangerschaft
  • Geplante Dauer des Eingriffes < 60 Minuten oder > 180 Minuten
  • Bekannte Unverträglichkeit gegen Midazolam, Remifentanil, Propofol, Rocuronium oder Sevofluran

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Unterkühlung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Hypothermie ist eine der häufigsten Komplikationen bei der Durchführung einer Allgemeinnarkose. Sie beinhaltet einige medizinische Risiken, von welchen intraoperativ vor allem die reversible Thrombozytenfunktionsstörung mit verlängerter Blutungszeit und vermehrten intraoperativen Blutverlusten im Vordergrund steht. Postoperativ stellt die perioperative Hypothermie vor allem für kardiopulmonal eingeschränkte Patienten ein erhebliches Problem dar. Nicht zuletzt wird das Frieren und Kältezittern vom Patienten als sehr unangenehm empfunden, und könnte die Aufenthaltsdauer im Aufwachraum verlängern.

Quelle

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