Beschreibung der Studie

Hintergrund: Maligne Tumore im Bereich des Oberkiefers weisen bei Diagnosestellung meist ein bereits fortgeschrittenes Tumorstadium auf. Das Karzinom wächst anfangs in der Regel symptomarm und auch wenn der Tumor größer wird, tritt eher eine uncharakteristische, klinische Symptomatik auf. Trotz ständiger Fortschritte in Diagnostik und Therapie haben diese Patienten eine verhältnismäßig schlechte Prognose. Zielsetzung: Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Diagnostik, Therapiekonzepte und Ergebnisse in der Behandlung maligner Oberkiefertumoren anhand des Patientenguts der Universitätsklinik Freiburg retrospektiv auszuwerten. Fragestellung: Bei wie vielen Menschen wurde zwischen 1995 und 2010 am Uniklinikum Freiburg erstmalig die Diagnose eines Oberkieferkarzinoms gestellt? Wie wurde der Tumor klassifiziert und therapiert? Welche posttherapeutische Lebensqualität konnte wieder erreicht werden? Hypothesen: Zusammenhang zwischen Tumorart und Überleben

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Studiendetails

Studienziel Die Daten aus der Krankengeschichte wurden mithilfe eines Erfassungsbogens retrospektiv einmalig am 30.10.2012 erfasst. Die Daten bezogen sich auf Alter, Geschlecht, Therapieverfahren, posttherapeutische Symptome sowie dem Überleben der Patienten.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 119
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Therapie in einem zeitlichen Rahmen von 1995 bis 2010 in der ZMK Freiburg, Diagnose und primäre Therapie: Maligne Tumoren ausgehend vom Gaumen oder Oberkiefer, Schädelbasis, Orbita oder Nasennebenhöhle

Ausschlusskriterien

  • Tumore, die nur Hautanhangsgebilde betreffen ohne Knochenarrosionen
  • gutartige Tumore
  • Zweittherapie von Tumoren
  • bösartige Tumoren der Zunge, des Mundbodens, des Unterkiefers

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Diagnostik, Therapiekonzepte und Ergebnisse in der Behandlung maligner Oberkiefertumoren anhand des Patientenguts der Universitätsklinik Freiburg retrospektiv auszuwerten. Die Daten werden mit verschiedenen patientenbezogenen Parametern wie Alter, Geschlecht, Risikogruppe, Familienanamnese und möglicher Vorerkrankung vor der Erstdiagnose in Zusammenhang gestellt. Dabei soll am Schluss auf die individuelle Therapie, die Überlebensrate und auf die Lebensqualität besonders eingegangen werden. Die primäre Hypothese besteht in der Annamen, dass zwischen den Tumorarten Unterschiede in Bezug auf die Überlebensrate vorliegen. Das Kollektiv umfasst Patienten, die zwischen 1995 und 2010 in der Abteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie an der Universitätsklinik Freiburg primär behandelt wurden.

Quelle

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