Beschreibung der Studie

Es werden zwei verschiedenen Arten der Atemwegssicherung während der Ein-Lungen-Ventilation verglichen: Ein Doppellumentubus sowie ein Tubus mit einer intergrierten Kamera in Kombination mit einem dirigierbaren Endobronchialblocker. Eingeschlossen werden alle Patienten zur VATS (Videoassistierten Thorakokospie), untersucht werden Patientenkomfort, Komplikationen, Prozesszeiten, Akzeptanz von Chirurg und Anästhesist

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Studiendetails

Studienziel Atemwegsmorbidität 2 und 24 h postoperativ, erhoben anhand einer numerischen Analogskala (1-- 10) Zeit von Anästhesiebeginn bis OP-Freigabe
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Diakoniekrankenhaus Rotenburg Wümme Institut für Anästhesie und operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • alle Patienten die sich einer Videoassistierten Thorakokospie unterziehen müssen und der Untersuchung zustimmen.

Ausschlusskriterien

  • Thorakotomien, VATS plus parallelem Sekundäreingriff

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Für die Atemwegssicherung bei thoraxchirurgischen Eingriffen mit operativ notwendiger ELV sind derzeit zwei Verfahren in der klinischen Routine etabliert: der klassische Doppellumentubus und der ETView in Kombination mit einem dirigierbaren Endobronchialblocker. Der Doppellumentubus (DLT) wird in unserer Klinik in den Größen 35fr und 37fr jeweils in der Version li und re eingesetzt. Der ETView –Tubus ist ein endotrachealer Tubus in der normalen Größen von 7.0mm I.D. bis 8.0 mm I.D., in den eine Kameraoptik integriert sind. Durch diesen wird der Endobronchialblocker eingebracht und unter Sicht der Kamera in den Hauptbronchus der zu isolierenden Lunge gelenkt und dort dann unter Sicht das Cuff des Endobronchialblockers aufgepumpt. Alle Produkte der beiden beschriebenen Verfahren sind CE zertifiziert und werden im Rahmen ihrer Zweckbestimmung in unserer Klinik nebeneinander eingesetzt. Auf Grund unserer Erfahrungen mit beiden Verfahren hypotethisieren wir, dass die Anwendung des ETView in Kombination mit einem Bronchusblocker im Vergleich mit dem DLT für die Patienten folgenden Vorteile bietet: - schnellere Anästhesieeinleitungs- und ausleitungszeiten - geringere Atemwegsmorbidität Aus Sicht der Abteilung scheint die Anwendung des ETView eine Beschleunigung der Prozesszeiten und Kostenersparnis zu ermöglichen. Bisher sind keine vergleichenden Studien zum DLT und ETView bekannt. Um unsere Hypothese zu beweisen, bzw. widerlegen planen wir die hier vorgestellte Studie durchzuführen.

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