Beschreibung der Studie

Dies ist eine wissenschaftliche Studie, bei der untersucht werden soll, ob durch die Messung der Aktivität des sympathischen Nervensystems es zu einer genaueren Steuerung der Narkose kommen kann. Dies könnte möglicherweise zu geringeren Nebenwirkungen der Narkose, wie z.B. die postoperative Übelkeit und Erbrechen führen. Diese Studie hat sich zum Ziel gesetzt, neue Erkenntnisse zur Anästhesie, auch in Hinblick auf die genauere Steuerung der Narkose, zu erlangen. Während Ihrer geplanten Operation werden Sie von einem/einer Anästhesist/in ständig unter ärztlicher Beobachtung begleitet. Es wird nach dem Zufallsprinzip verfahren ob bei Ihnen die Messung der Aktivität des Sympathischen Nervensystems zur Steuerung der Narkose verwendet wird. Die Messung der Sympathikus Aktivität bedeutet für Sie absolut keine Gefährdung. Für die Durchführung der Narkose müssen wir Ihnen ein Pulsoxymeter an den Finger anlegen, um zu messen wie viel Sauerstoff sich in Ihrem Blut befindet. Die Messergebnisse erhalten wir aus den Informationen der Pulswelle in Ihrem Finger, die wir ohnehin erhalten würden zur Durchführung Ihrer Narkose. Zusätzlich wird Ihnen über eine Klebeelektrode ein Kabel an dieselbe Hand angeschlossen, über das wir gleichzeitig Ihre Hautleitfähigkeit (wie sehr schwitzt die Haut) messen. Durch diese Messergebnisse ist es möglicherweise genauer feststellbar, wie hoch Ihr Bedarf an Schmerzmitteln während der Narkose ist. Diese Verfahren wurden schon in vielen Wissenschaftlichen Untersuchungen erfolgreich angewandt. Weiterhin werden wir Ihnen während Sie in Narkose sind Blut abnehmen aus einen der liegenden Venenkatheter, um die Höhe Ihrer Stress Hormone zu bestimmen. Dies stellt für Sie kein Risiko dar, da es zu keiner zusätzlichen Blutabnahme kommt, sondern im Rahmen der Routine Abnahmen während der Operation zu bestimmen ist. Im Anschluss an den Eingriff erhalten Sie täglich bis zu Ihrer Verlegung auf die Normalstation von uns einen Fragebogen, wo Sie uns bitte einige Fragen zu der Anästhesie und den Schmerzen nach der Operation beantworten und auch die Gelegenheit haben, die Narkose zu bewerten.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel WAS: Durch Steuerung der Narkosetiefe und der Sympathikusaktivität: Reduzierung des intraoperativen Stresses und damit hämodynamisch stabilierer bei Herz Lungen Maschienen Eingriffen. WANN: Ausgangswerte, bei der Thorakotomie, Sternum Säge, Thorax Sperrer, Erholungsmessung, Aortenkanülierung WIE: Reduzierung des VO2 Sauerstoffverbrauches während der Thorakotomie, Messung des Herzzeit Volumens, SVRI, CI, TEE Ejektionsfraktion, Wedge Druck, ESG, SPI und Entropie.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Göttingen Zentrum Anaesthesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Geplante Operation mit Herz Lungen Maschine und medianer Thorakotomie; Aortenklappen Ersatz, ACVB, Kombinationseingriffe mit Mitralklappen Operationen, Vorhof Verkleinerung.
  • Vorliegende Studieneinwilligung

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Studieneinwilligung
  • Notfall Operationen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Angina Pectoris-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Bei Kardiochirurgischen Eingriffen wie bei dem Aorto Coronare Bypass (ACB) handelt es sich um Patienten, wenn sie die Indikation zur Revaskularisierung am Herzen bekommen, die der ASA Klassifikation III-IV zugeordnet werden. Das Anästhesiologische Standardverfahren für solche ACB Operationen richtet sich vor allem an die hämodynamische Stabilität während des Eingriffes und Reduktion des intraoperativen Stresses und des Sauerstoffverbrauches am Herzen. Dabei gilt vor allem die Phase bis zum Beginn der Extrakorporalen Zirkulation und Revaskularisierung als Kritisch für das Herz. Um die negativen hämodynamischen Effekte der Narkose gering zu halten, werden die Patienten durch ein invasives kontinuierliches Monitoring überwacht. Eine Messung des intraoperativen Stresses, bzw. des Analgetikabedarfes durch den Surgical Pleth Index des ESG und der Hypnosetiefe mit dem BIS / Entropie Monitor ist für diese Eingriffe von besonderem Interesse. Durch das zum Standardverfahren der Anästhesie gehörende invasive Monitoring bei diesen Eingriffen ist es möglich die hämodynamischen Effekte der Narkose noch deutlich genauer und kontinuierlich zu messen, als es z.B. bei den ambulanten orthopädischen Patienten möglich ist. Eine Korrelation mit den Katecholaminspiegeln im Blut ist bei diesen Eingriffen gut möglich, da zu den o.g. Zeitpunkten den Patienten im Rahmen der Routine ebenfalls Blut abgenommen wird und da dies über den liegenden Zentralen Venenkatheter durchgeführt wird, entstehen für die Patienten kein zusätzliches Risiko wie z.B. eine erneute Punktion durch diese Blutabnahmen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: