Beschreibung der Studie

Kinder, die bewegungsunfähig und aufgrund einer neurologischen Beeinträchtigung wie z.B. einer Zerebralparese stationär sind, neigen viel häufiger als ambulante Kinder dazu Knochenbrüche des Oberschenkels zu erleiden. Es wird angenommen, dass die Knochenmineraldichte dieser Kinder aufgrund einer mangelnden mechanischen Belastung der Beine vermindert ist. Dieses Projekt untersucht zwei potentielle Behandlungsmethoden, welche beinhalten, dass das Kind 30 Minuten täglich in einem mechanischen Steh-Gerät verbringt, um somit durch das eigene Körpergewicht die Oberschenkelknochen zu belasten. Die eine Methode ist rein passiv: Das Kind steht auf beiden Beinen und das Körpergewicht ist gleichmäßig und konstant verteilt. Die zweite Methode benutzt kleine Aktivatoren, welche die Belastung verschieben, sodass 50% der Zeit ein Bein das gesamte Gewicht stützt, während das andere nichts stützt. Dieses Muster wechselt, um so jedes Bein zu belasten. Es wird angenommen, dass diese wechselnde Belastung gemütlichem Gehen ähnelt und somit die Knochenmineraldichte erhöht und zu stärkeren Knochen führt, die weniger anfällig für Knochenbrüche sind.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Knochenmineraldichte mittels Dual-Röntgen-Absorptiometrie-Verfahren (DXA), flächen- nicht volumenbasiert in den Oberschenkeln beider Beine gemessen; vor der Studie und alle drei Monate während der 12 Monate (bis zum Studienende).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 16
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle National Institute on Disability and Rehabilitation Research

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Stationär
  • Präpubertät
  • Derzeitige Teilnahme im Protokoll für passives Stehen
  • rztliche Zustimmung

Ausschlusskriterien

  • Derzeitige Fraktur

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Osteoporose-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Junge Kinder, die aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung nicht regelmäßig laufen, sind anfälliger für Frakturen der Oberschenkel. Knochendichtemessungen zeigen, dass solche Frakturen mit einer niedrigen Knochenmineraldichte (BMD) korrelieren. Bewegungsunfähige Kinder haben einen geringen BMD und könnten als Osteoporose- oder Osteopeniepatienten betrachtet werden. Anders als bei Erwachsenen mit Osteoperose, deren Frakturen sich am Ende des Knochens in der Spongiosa ereignen, haben diese Kinder Frakturen im Mittelschaft (Diaphyse) bestehend aus kortikalem Knochen. Es hat sich gezeigt, dass mechanische Stimulation in hoher Frequenz und niedriger Amplitude eine Verbesserung der Knochenmineraldichte (BMD) in spongiösen Knochen erzielt und nur einen geringen Effekt auf kortikale Knochen hat. Diese Studie verwendet starke mechanische Stimulation mit geringer Frequenz, welche der Erfahrung des Gehens sehr ähnelt, mit der Erwartung, dass die Knochenmineraldichte in der Fraktur-Region steigt.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.