Beschreibung der Studie

Emotionen sind komplexe psychische Phänomene, die aus unterschiedlichen Komponenten aufgebaut sind. Sie machen einen Großteil unseres Charakters aus und sind die Motivation für unser Handeln. Sie beeinflussen maßgeblich unsere zwischenmenschliche Kommunikation und wie wir auf unsere Umwelt wirken. Eine Komponente ist das motorische Ausdrucksverhalten. Wir zeigen unsere Emotionen durch bestimmte Gesichtsausdrücke, die unser Gegenüber erkennen kann. Die Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte (LKGS) ist eine frühkindliche Fehlbildung des Mittelgesichts, die heutzutage gut operativ korrigiert werden kann. Dennoch fallen diese Menschen im Alltag durch einen abnorme Oberlippen- und Nasenform auf. Es stellt sich hier die Frage in wieweit dieses Stigma die Emotionsregulation von Menschen mit LKGS beeinflusst. Im Rahmen der geplanten Studie sollen die zugrundeliegenden Emotionsmechanismen mit drei unterschiedlichen Testverfahren an 30 erwachsenen Menschen mit LKGS und einer gleichgroßen gesunden Kontrollgruppe ohne Spalterkrankung untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Anhand von drei verschiedenen Tests soll die Emotionsregulation, Emotionsperzeption und Emotionsexpression bei Patienten mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte überprüft werden. 1. Emotionsregulation: Vergleich von LKG-Patienten mit gesunden Menschen, eimalig erhoben mit dem AEQ-G18-Test und dem ERQ-Test. 2. Emotionserkennung: Vergleich von LKG-Patienten mit gesunden Menschen, eimalig erhoben mit dem FEEL-Test. 3. Emotionsexpression: Vergleich von LKG-Patienten mit gesunden Menschen, eimalig erhoben mit einer Geruchsprobe.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten: ein- und beidseitige Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte
  • Kontrollen: gesunde Kontrollpersonen

Ausschlusskriterien

  • akute Infektionen, Drogen- oder Alkoholabusus, Psychische Erkrankungen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Anpassungsstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Emotionen sind komplexe psychische Phänomene, die aus unterschiedlichen Komponenten aufgebaut sind. Sie machen einen Großteil unseres Charakters aus und sind die Motivation für unser Handeln. Sie beeinflussen maßgeblich unsere zwischenmenschliche Kommunikation und wie wir auf unsere Umwelt wirken. Eine Komponente ist das motorische Ausdrucksverhalten. Wir zeigen unsere Emotionen durch bestimmte Gesichtsausdrücke, die unser Gegenüber erkennen kann. Die Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte (LKGS) ist eine frühkindliche Fehlbildung des Mittelgesichts, die heutzutage gut operativ korrigiert werden kann. Dennoch fallen diese Menschen im Alltag durch einen abnorme Oberlippen- und Nasenform auf. Es stellt sich hier die Frage in wieweit dieses Stigma die Emotionsregulation von Menschen mit LKGS beeinflusst. Im Rahmen der geplanten Studie sollen die zugrundeliegenden Emotionsmechanismen mit drei unterschiedlichen Testverfahren untersucht werden. 1. Emotionsregulation 2. Emotionserkennung 3. Emotionsexpression. Dreißig erwachsene Patienten mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte sollen mit einer gesunden Kontrollgruppe ohne LKG-Spalte (n= 30) verglichen werden.

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