Beschreibung der Studie

Seit dem Sommer 2010 gibt es eine neue Einladungsbroschüre zum Mammographie Screening. Während die alte Broschüre kaum relevante Informationen zum Screening enthielt (eher eine „Werbebroschüre“ für das Screening war), bietet die neue Broschüre der Leserin differenzierte Informationen, um eine „informierte Entscheidung“ treffen zu können. Wir möchten herausfinden, ob Frauen nach dem Lesen der neuen Broschüre mehr Fakten über das Screening wissen als nach dem Lesen der alten Broschüre, und ob sich dieses Wissen auf ihre Bereitschaft auswirkt, am Screening teilzunehmen. Die Studie soll in Allgemeinpraxen durchgeführt werden, wobei in jeder Praxis eine Gruppe von Frauen die alte Broschüre lesen soll, eine zweite Gruppe die neue Broschüre. Beide Gruppen füllen danach einen Fragebogen aus zum Verständnis von Fakten zum Mammmographie Screening, und zur Bereitschaft, am Screening teilzunehmen. Eingeschlossen werden Frauen im Alter von 48-49J, die also kurz vor ihrer ersten Einladung zum Screening stehen.

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Studiendetails

Studienziel Prozentsatz der geäußerten Teilnahmebereitschaft im Vergleich der Gruppe mit neuer Broschüre (Gruppe A) gegenüber der mit alter Broschüre (Gruppe B).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 350
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Institut für Allgemeinmedizin Universitätsklinikum Düsseldorf

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frauen im entsprechenden Alter, die in der Lage sind, deutsche Texte zu lesen und zu verstehen.

Ausschlusskriterien

  • Frauen, die nicht ausreichend Deutsch können,
  • Frauen, die geistig oder mental nicht in der Lage sind, einen Text zu lesen oder zu verstehen,
  • Frauen, von denen bekannt ist, dass sie Brustkrebs haben oder hatten.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Seit September 2010 erhalten Frauen mit dem Einladungsschreiben zum Mammographie-Screening in Deutschland eine Informationsbroschüre, die deutlich mehr signifikante Informationen zu Nutzen und Risiken des Screenings enthält als die bis dahin verschickte Broschüre, und die so eine bessere Grundlage für eine informierte Entscheidung bietet. Auch in anderen Ländern gibt es bis jetzt keine Informationsbroschüre zum Screening, die so ausführlich aufklärt. Ein Argument gegen ausführliche Aufklärung ist die Befürchtung, dass die Teilnahmequote sinken könnte, wenn über den geringen Individualnutzen aufgeklärt wird. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob nach dem Lesen der „neuen“ Broschüre weniger Frauen angeben, am Screening teilnehmen zu wollen als nach dem Lesen der „alten“ Broschüre, die kaum relevante Zahlen enthält. Zudem möchten wir herausfinden, ob in der einen Gruppe ein höheres Wissen zum Screening besteht als in der anderen, und ob es andere Einflussfaktoren für oder gegen die Teilnahme am Screening gibt.

Quelle

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