Beschreibung der Studie

Schmerzen stellen ein bedeutsames Phänomen in der deutschen Bevölkerung dar. Laut einer Untersuchung leidet jede/r zweite BewohnerIn unter Schmerzen, von diesen Betroffenen fast die Hälfte an starken bis stärksten Beschwerden (Dräger et al., 2012). Mit der Erarbeitung und Implementierung einer Handlungsempfehlung für Hausärzte/Innen und Pflegefachkräfte zum Management von Schmerzen bei älteren Menschen in Pflegeheimen soll geprüft werden, ob diese Empfehlung dazu beiträgt, vorhandene Schmerzen bei PflegeheimbewohnerInnen zu reduzieren. Wie gehen wir vor? Zu Beginn des Projekts wurde in einer Arbeitsgruppe (Pflegewissenschaftlerin, Pharmazeutinnen, Pflegefachkräfte, Mediziner) die o. g. Handlungsempfehlung erarbeitet. Im Rahmen der Umsetzung der Empfehlungen nehmen z. B. Pflegefachkräfte von Pflegeeinrichtungen der Interventionsgruppe an einem ganztägigen Qualifizierungs-Workshop und Hausärzte an einer Online-Fortbildung teil. Die Teilnehmenden der Kontrollgruppe erhalten eine Basisinformation zum Schmerzgeschehen. Für den Wirksamkeitsnachweis werden PflegeheimbewohnerInnen zu drei unterschiedlichen Messzeitpunkten befragt. Zudem erfolgt eine Evaluation der Pflegefachkräfte.

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Studiendetails

Studienziel Die Veränderung des Schmerzgeschehens, wird mittels Numerischer Ratingskala (NRS) im Rahmen des Brief Pain Inventory (BPI) © Radbruch et al. 1999; Loick et al. 2004 erhoben. Es werden 3 Messungen durchgeführt; d.h. vor der Intervention sowie 3 und 6 Monate danach.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 192
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • MMST >= 18
  • mindestens 3 Monate Pflegeheimbewohner

Ausschlusskriterien

  • MMST<18
  • Personen im Wachkoma, der Reha
  • Phase F und einer Prognose, die ein terminales
  • Stadium beschreibt

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schmerz-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Schmerzen stellen ein bedeutsames Phänomen in der deutschen Bevölkerung dar. Laut einer Untersuchung leidet jede/r zweite BewohnerIn unter Schmerzen, von diesen Betroffenen fast die Hälfte an starken bis stärksten Beschwerden (Dräger et al., 2012). Mit der Erarbeitung einer "Interdisziplinären Handlungsempfehlung zum Management von Schmerzen bei älteren Menschen in Pflegeheimen“ soll dem aufgedeckten Handlungsbedarf begegnet werden. Die Handlungsempfehlung gliedert sich nach folgendem Schema: (1) Schmerzassessment, (2) Nicht-Medikamentöse Therapie, (3) Medikamentöse Therapie und (4) Strukturelle und personelle Aspekte in der Institution. Im Rahmen einer cluster-randomisierten Interventionsstudie sollen die Empfehlungen implementiert und deren Auswirkungen geprüft werden. Welche Ziele werden verfolgt? Mit der Implementierung und Umsetzung der interprofessionellen Handlungsempfehlung im Rahmen einer cluster-randomisierten Studie soll: 1. Die Schmerzintensität der PflegeheimbewohnerInnen reduziert werden. 2. Die Selbstbestimmung (Autonomie) der PflegeheimbewohnerInnen gefördert werden. 3. Eine Optimierung des Versorgungsprozesses und der – ergebnisse sowie der Organisation und Information erreicht werden. Wie gehen wir vor? Zu Beginn des Projekts wurde in einer interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppe (Pflegewissenschaftlerin, Pharmazeutinnen, Pflegefachkräfte, Mediziner) die o. g. Handlungsempfehlung erarbeitet. Im Rahmen der Umsetzung der Empfehlungen nehmen z. B. Pflegefachkräfte der Pflegeeinrichtungen an einem ganztägigen Qualifizierungs-Workshop und HausärzteInnen an einer Online-Fortbildung teil. Die Pflegenden der Kontrollgruppe erhalten eine Basisinformation zum Schmerzmanagement. Für den Wirksamkeitsnachweis werden PflegeheimbewohnerInnen zu drei unterschiedlichen Messzeitpunkten befragt. Zudem erfolgt eine Evaluation der Pflegefachkräfte. Die erste Befragung wird vor der Intervention, die beiden weiteren jeweils drei und sechs Monate nach der Durchführung der Qualifizierungen (Intervention) angeschlossen.

Quelle

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