Beschreibung der Studie

Das Ziel der Studie ist es nachzuweisen, ob die untersuchten Schwingungsformen (stochastisch randomisierte & sinusförmige Schwingungen) einen akuten Effekt auf die untersuchten Parameter des Sturzrisikos in einer Personengruppe mit erhöhtem Sturzrisiko (ältere Menschen mit multiplen Sturzereignissen in den vergangenen 12 Monaten) ausüben können. Überprüft werden soll die Hypothese, dass die unterschiedlichen Schwingungsformen unterschiedliche Effekte erzielen.

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Studiendetails

Studienziel - Posturale Kontrolle (statische Posturographie, sprungbezogene Leistung mittels Mechanographie je vor und nach der Intervention
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 15
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Medizinische Hochschule Hannover

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männliche und weibliche Probanden im Alter von 65 Jahren oder älter, die ein erhöhtes Sturzrisiko aufweisen (mehrere Stürze in den zurückliegenden 12 Monaten). Die Probanden sollten in der Lage sein mit oder ohne Hilfsmittel eine Gehstrecke von 20 Meter oder mehr in geschlossenen Räumen zu bewältigen.

Ausschlusskriterien

  • große, nicht lagestabile Gallen- und Nierensteine
  • Thrombose
  • Operationen, die weniger als 6-8 Wochen her sind
  • künstlicher Gelenkersatz, der jünger als 6 Monate ist
  • Koronare Herzkrankheit oder Arterielle Verschlusskrankheit)
  • nicht ausreichend eingestellte Hypertonie
  • Diabetes mellitus mit fortgeschrittenen Mikroangiopathien, Gangränen, diabetischen Füßen, Netzhautproblematiken
  • Herz- oder Hirnschrittmacher
  • akute Entzündungen des Bewegungsapparates (aktivierte Arthrose oder Arthropathie)
  • akute Tendinopathien in trainierten Körperregionen
  • akute Hernien
  • akute Diskopathie
  • frische Frakturen in trainierten Körperregionen
  • rheumathoide Arthritis
  • Epilepsie (sekundäre Verletzungsgefahr)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ein bedeutender Risikofaktor für ein Sturzereignis ist die muskuläre Schwäche. Ein alterassoziierter Kraftverlust hat darüber hinaus Auswirkungen auf die Balancefähigkeit und das Ereignen von Stürzen. Eine muskuläre Schwäche, eine verschlechterte posturale Kontrolle, sowie Lokomotionsstörungen und deren Beeinflussung durch ein Vibrationstraining stehen im Zentrum dieser Studie. Die hauptsächlichen Unterschiede zwischen beiden Interventionen liegen zum einen in der jeweils applizierten Schwingungsfrequenz und zum anderen in der applizierten Art der Schwingung. Die Ergebnisse dieser Studie können einen wertvollen Beitrag zum Verständnis der Sturzproblematik bei älteren Menschen liefern. Außerdem könnten die Ergebnisse dieser Studie einen wichtigen Fortschritt in der Entwicklung von Präventivmaßnahmen in der Prävention von Stürzen in gefährdeten Personengruppen bedeuten.

Quelle

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