Beschreibung der Studie

Im Rahmen der Studie soll untersucht werden, ob, mithilfe der MCC-IMS-Technologie (multikapillarsäulen gekoppelter Ionen-Mobilitäts-Spektromoetrie), eine schnelle Identifizierung von Erregern von in der Klinik erworbenen Lungenentzündungen möglich ist. MCC-IMS erlaubt die Detektion und Identifikation von sehr kleinen Stoffmengen in komplexen Gasgemischen. Für die Studie werden Sekretproben aus den Atemwegen von maschinell beatmeten Patienten, bei denen der klinische Verdacht auf eine Lungenentzündung besteht, gesammelt, herausgezüchtet und danach mit einem MCC-IMS-Gerät analysiert. Um zeigen zu können, ob dies Vorgehen schneller als die konventionellen mikrobiologischen Untersuchungsmethoden zu verwertbaren Ergebnissen führt, werden diese parallel zu den MCC-IMS-Anlysen durchgeführt.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Erregerdiagnostik mittels MCC-IMS (multikapillarsäulen gekoppelter Ionen-Mobilitäts-Spektromoetrie)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ZIM-Projekt KF2111207AK0

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Der Patient wird seit mindestens 48 Stunden stationär in der Klinik behandelt.
  • Der Patient ist endotracheal intubiert und wird beatmet. 3.) Entschluss zur mikrobiologischen Diagnostik respiratorischer Sekrete aufgrund des Verdachts einer Infektion der unteren Atemwege.

Ausschlusskriterien

  • Krankenhausaufenthalt weniger als 48 Stunden vor klinischem Verdacht. 2.) Verdacht für Infektionen mit Keimen der Risikoklasse 3 und 4, gemäß BioStoffV bzw. TRBA (z.B. Mycobakterium tuberculosis).

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Lungenentzündung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Im Rahmen einer prospektiven klinischen Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, ob die Analyse des Headspaces über klinischen Proben von beatmeten Intensivpatienten zur Identifikation von Erregern von Atemwegsinfekten eine schnelle und sichere Alternative zur konventionellen mikrobiologischen Diagnostik darstellen kann. Hierfür werden Bronchial- und Trachealsekretproben von endotracheal intubierten Patienten gesammelt und kurz kultiviert. Im Anschluss wird die Gasphase über den Proben mittels MCC-IMS analysiert. Diese Technologie erlaubt die Detektion und Identifikation von sehr kleinen Stoffmengen in komplexen und feuchten Gasgemischen. Parallel zu diesem Vorgehen wird eine konventionelle mikrobiologische Diagnostik, inklusive MALDI-TOF, durchgeführt.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.