Beschreibung der Studie

Ein Viertel aller Patienten hat Schwierigkeiten, Tabletten und Kapseln zu schlucken. In dieser Studie soll untersucht werden, ob die Form von Tabletten und die Arzneiform selbst (Tablette oder Kapsel) einen Einfluss auf die Schluckbarkeit von Arzneimitteln hat. Desweiteren soll überprüft werden, ob eine bestimmte Trinktechnik oder Kopfhaltung das Schlucken von Arzneimitteln erleichtern können. Es werden 16 Tabletten/Kapseln geschluckt. Zwei der Tabletten/Kapseln, die schwer zu schlucken waren, werden erneut mit einer der oben beschriebenen Techniken geschluckt. Diese Untersuchung dient der Entwicklung und dem Erkennen leicht schluckbarer Arzneiformen, die im Anschluss gezielt verordnet werden können, desweiteren sollen Strategien entwickelt werden, die das Schlucken von Arzneimitteln erleichtern.

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Studiendetails

Studienziel 1. Erkennen der am leichtesten zu schluckenden Arzneiform (bezogen auf alle Patienten, Patienten mit Problemen beim Arzneimittelschlucken, Patienten ohne Probleme) (Skala 0-7, 0=sehr leicht, 7=sehr schwierig) 2. Ausmaß der Verbesserung der Schluckbarkeit fester oraler Arzneiformen in Abhängigkeit von der gewählten Interventionsmethode (Kopfhaltung, Trinktechnik)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 145
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ≥18 years old
  • Patienten müssen aufrecht positionierbar sein

Ausschlusskriterien

  • ≤ 18 Jahre
  • Dysphagie
  • Teilnahme aufgrund von Grunderkrankungen, des Gesundheitszustands oder bevorstehender Untersuchungen nicht möglich
  • Befolgen einfacher Instruktionen ist nicht möglich
  • Schlechte deutsche Sprachkenntnisse

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schluckbeschwerden-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ein Viertel aller Patienten ist von Schwierigkeiten beim Schlucken fester oraler Arzneiformen betroffen. Um den Schluckprozess zu vereinfachen, modifizieren betroffene Patienten ihre Arzneimittel. Dies kann aufgrund einer zerstörten Galenik zu schwerwiegenden klinischen Folgen führen (z.B. Wirkverluste und damit einhergehende Verschlechterung der Erkrankung, erhöhtes Potential für unerwünschte Arzneimittelwirkungen durch Dose-dumping). Bisher ist kaum untersucht, welchen Einfluss die Arzneiform auf die Schluckbarkeit fester oraler Arzneimittel hat. Ziel dieser Studie ist es, herauszufinden, welchen Einfluss die Tablettenform und die Arzneiform an sich (Tablette vs Kapsel) auf die Schluckbarkeit fester oraler Arzneiformen haben. Desweiteren werden zwei Interventionsstrategien getestet, die das Schlucken erleichtern sollen (Trinktechnik oder Kopfhaltung). Es werden 16 unterschiedliche Placebos geschluckt. Zwei der schwersten werden unter Anwendung der Interventionsstrategien erneut geschluckt. Diese Untersuchung dient der Entwicklung und dem Erkennen leicht schluckbarer Arzneiformen, die im Anschluss gezielt verordnet werden können, desweiteren sollen Strategien entwickelt werden, die das Schlucken von Arzneimitteln erleichtern.

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