Beschreibung der Studie

Die Integration von PET(Positronen-Emissions-Tomographie)-Informationen in die Zielvolumendefinierung bei der Bestrahlungsplanung ist jetzt Standard in vielen Kliniken geworden. Obwohl die visuell-manuelle Zielvolumenkonturierung die am häufigsten verwendete Methode darstellt, steht vor allem die automatische Zielvolumenkonturierung im Fokus der Forschung. Es existieren nur wenige Ansätze zur Optimierung der visuell-manuellen Methode, der Einfluss von Erfahrung und Qualifikation ist immer noch unklar. Deshalb ist das Ziel dieser Studie, diesen Einfluss auf die Inter-observer Variabilität, d.h. die Abweichung zwischen unterschiedlichen Probanden, bei der Zielvolumenkonturierung bei der PET-basierten Bestrahlungsplanung zu untersuchen. Die FDG(Fluordesoxyglukose)-PET-basierte Gross-Tumor-Volume(GTV, Strahlentherapeutisches Tumorvolumen)-Markierung werden auf PET- und CT(Computertomographie)-Aufnahmen eines Patienten ausgeführt, der an Lungenkrebs leidet. 45 Personen (35 Ärzte, 10 Medizinstudenten) konturieren 36 GTVs und werden je nach Qualifikation und Erfahrung in 4 Gruppen eingeteilt Gruppe E: Drei internationale Experten auf diesem Gebiet. Gruppe EP: 9 Zweierteams aus je einem Strahlentherapeuten und einem Nuklearmediziner. Gruppe SFS: 13 -vorwiegend strahlentherapeutische- Fachärzte einzeln. Gruppe S: 10 Medizinstudenten. Es wird auch der mögliche Einfluss der "Jahre Erfahrung mit PET-Bildgebung" wird analysiert. 5 automatische Konturierungsalgorithmen werden in die vergleichende Auswertung miteinbezogen. Um die Übereinstimmung zu messen, werden neben dem reinen Volumen auch Concordance Indices innerhalb der Gruppen und relativ zur Experten-Referenzkontur berechnet. Der CT und PET Datensatz wurde retrospektiv durch Anonymisierung der Bilddaten eines geeigneten Patienten aus dem Bestrahlungsplanungssystem der Klinik für Strahlenheilkunde Freiburg gewonnen, der gegenüber der Studienleiterin hierfür sein ausdrückliches Einverständnis erklärt hatte. Für den Patienten, dessen anonymisierte CT und PET Bilddaten verwendet wurden, entsteht durch die Verwendung keinerlei Nachteil, da die PET- und CT-Diagnostik ja bereits im Verlauf der Behandlung im Jahr 2008 durchgeführt worden war.

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Studiendetails

Studienziel Inter-Observer Variability
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 36
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg Klinik für Strahlenheilkunde

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Einschlusskriterien

  • Medizinstudenten: Abgeschlossener Blockkurs "Bildgebende Verfahren"
  • rzte: aus den Gebieten "Strahlentherapie" und "Nuklearmedizin", sowohl in Weiterbildung als auch Fachärzte.

Ausschlusskriterien

  • Unvollständige Daten zu Erfahrung und Ausbildungsstand

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Für die Fragestellung, wie sich Erfahrung und Ausbildungsstand auf die FDG-PET gestütze Zielvolumenkonturierung bei der Bestrahlungsplanung von nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen auswirkt, wird von den Teilnehmern der Untersuchung, die Ärzte und Medizinstudenten sind, in Bestrahlungsplanungssystemen am Computer jeweils ein Zielvolumen (GTV) konturiert. Diese Zielvolumenkonturierung wird für einen Vergleich der "inter-observer-variability" zwischen den Teilnehmern verwendet, nicht für die Anwendung am Patienten. Der CT und PET Datensatz wurde retrospektiv durch Anonymisierung der Bilddaten eines geeigneten Patienten aus dem Bestrahlungsplanungssystem der Klinik für Strahlenheilkunde Freiburg gewonnen, der gegenüber der Studienleiterin hierfür sein ausdrückliches Einverständnis erklärt hatte. Für den Patienten, dessen anonymisierte CT und PET Bilddaten verwendet wurden, entsteht durch die Verwendung keinerlei Nachteil, da die PET- und CT-Diagnostik ja bereits im Verlauf der Behandlung im Jahr 2008 durchgeführt worden war. Die Erhebung der Zielvolumenkonturierungsdaten der Teilnehmer erfolgte von November 2009 bis Juli 2011. Es handelt sich um Teilnehmer zweier Kurse, in denen Kenntnisse in der PET-basierten Zielvolumenkonturierung vermittelt wurden. Zudem nahmen an der Konturierung Medizinstudenten und Ärzte der Freiburger Universitätsklinik teil, außerdem drei internationale Experten. Von allen Teilnehmer wird ihr Einverständnis zur wissenschaftlichen Verwertung der Konturen eingeholt.

Quelle

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