Beschreibung der Studie

Es gibt viele Neuerungen bei der Therapie von Patienten mit Multiplem Myelom (MM), welche zu einem verlängerten Gesamtüberleben geführt haben. Es können aber dennoch Langzeitkomplikationen auftreten, wie beispielsweise verschiedenen Neoplasien. So wurden auch verschiedene Neoplasien nach neuer Wirkstoffbehandlung (z.B. innerhalb der MM015-Studie) berichtet, die in Frage stellen, ob bestimmte Risikofaktoren verschiedene Neoplasien begünstigen. Bisherige Analysen lassen vermuten dass Patienten mit einer Neoplsie lange genug leben um auch am Multiplem Myelom zu erkranken. Deshalb soll in dieser Studie sowohl die Erst- als auch die Zweitneoplasie erfasst werden.

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Studiendetails

Studienziel Prävalenz von Zweitmalignomen bei Patienten mit Multiplem Myelom
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 744
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patiente mit Multiplem Myelom

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Multiple Myelom (MM) hat zahlreiche Innovationen vorgestellt, welche zu einem verlängerten Gesamtüberleben geführt haben. Dennoch können Langzeitkomplikationen, das Auftreten von verschiedenen Neoplasien umfassen. Es wurden z.B. verschiedene Neoplasien nach neuer Wirkstoffbehandlung (z.B. innerhalb der MM015-Studie) berichtet, die in Frage stellen, ob bestimmte Risikofaktoren verschiedene Neoplasien prädisponieren. SEER und schwedische Registerdaten von Neoplasien haben eine kumulative Inzidenz von 5,1 bis 5,5% bei MM beobachtet. Mailankody et al. zeigten standardisierte Inzidenzverhältnisse bei MM- und MGUS-Patienten für AML / MDS vom 11.51- und 8,01-fachen. In einer früheren Registeranalyse (J. Hasskarl ... Engelhardt M. 2011), wurde gezeigt, dass eine beeinträchtigente Prognose bei MM mit anschließenden Neoplasien (HR 2,5; 95% CI 1,4-4,4) und das Alter > 60 Jahre eine irritierende Variable (HR 2,021 ; 95% CI 1,6-2,6) darstellen. Wenn auch bisherige Analysen sich bei zukünftigen Neoplasien eher auf vorherige oder gleichzeitige Neoplasien konzentrierten (da diese Gruppe lang genug lebte, um MM zu erwerben), bewerten wir beide, da p/s Neoplasien dazu eher geeignet sind. Beide Phänomene sollten MM-Experten bekannt sein und es sollte ihnen ermöglichen, die MM- und / oder die Therapierisiken festzulegen.

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