Beschreibung der Studie

Die Zahl von sehr schweren Neugeborenen steigt stetig. Häufig verbirgt sich dahinter ein unerkannter Schwangerschaftsdiabetes obwohl immer mehr Schwangere daraufhin untersucht werden. Uns interessiert, welche Frauen insbesondere von einem Schwangerschaftsdiabetes betroffen sind. Welche Riskofaktoren bringen diese Frauen mit ? Wurde ein Zuckertest in der Schwangerschaft durchgeführt und wenn ja, wurden die Schwangeren daraufhin richtig ärztlich beraten. Zudem glauben wir, dass im Nabelschnurblut Blutwerte bestimmt werden können, die einen unerkannten Schwangerschaftsdiabetes nachträglich objektivieren. Wir werden daher von 80 Frauen direkt nach Geburt das Nabelschnurblut laborchemisch untersuchen. Zielsetzung ist, die Versorgung von risikogefährdeten Frauen zu verbessern und die Ursachen und Folgen eines Gestationsdiabetes noch besser zu verstehen.

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Studiendetails

Studienziel Identifizierung von Laborparametern aus dem Nabenschnurblut, die dafür geeignet sind, eine diabetische Stoffwechsellage während der Schwangerschaft nachzuweisen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätskinderklinik Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Makrosome Neugeborene (> 90. Perzentile post partum)

Ausschlusskriterien

  • Neugeborene < 37. Schwangerschaftswochen,
  • angeborene Fehlbildungen,
  • unklarer Schwangerschaftsdauer

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Zahl der makrosomen Neugeborenen steigt stetig. Häufig verbirgt sich dahinter ein unerkannter Gestationsdiabetes. Fragestellung der Studie ist, welche Frauen insbesondere von einem Schwangerschaftsdiabetes betroffen sind. Welche Riskofaktoren bringen diese Frauen mit ? Wurde ein OGT-Test durchgeführt und wenn ja, wurde dieser entsprechend der AWMF-Leitlinien umgesetzt und interpretiert. Zudem wollen wir untersuchen, welche Parameter im Nabelschnurblut dafür geeignet sind, bei unklaren oder fehlenden metabolischen Befunden der Schwangeren eine diabetische Soffwechsellage in der Schwangerschaft nachzuweisen. Hierzu werden insgesamt 80 Frauen (davon 20 Patienten als Kontrollgruppe) in die Studie eingeschlossen. Wir werden anthropometrische und demographische Daten der Frauen und Neugeborenen erfassen und diverse Parameter im Nabelschnurblut (IGF-1, Leptin, Frucotsamin, RBP4, EGF) bestimmen und miteinander vergleichen. Zielsetzung ist, die Versorgung von risikogefährdeten Frauen zu verbessern und die Pathogenese des Gestationsdiabetes noch besser zu verstehen.

Quelle

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