Beschreibung der Studie

Bei dieser Probandenstudie sollen 2 verschiedene Methoden der ultraschallgezielten Regionalanästhesie verglichen werden. Den Probanden wird ein Block eines bestimmten Nervs am Untearm (N.medianus) gestochen und die Ausbreitung des Lokalanästhestikums mit 3D Ultraschall überprüft. Mittels wiederholten Nadelstichen wird die Anschlagzeit, die Dauer und die Ausbreitung evaluiert. Beide Techniken werden an jedem Probanden angewendet, zwischen den Studientagen besteht 3 Tage Pause, damit sich keine lokalen Reaktionen entwickeln.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die sensorische Ausbreitung der Blockade. Getestet wird mit Pinbrick Tests nach 2,4,6,8,10,15,2030,60,90 120,150,180 min, bis die Sensibilität komplett wiedererlangt ist). Die Blockade ist erfolgreich, wenn innerhalb 20min VAS≤3 im Versorungsgebiet an der Hand des N.medianus erlangt ist.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 1
Zahl teilnehmender Patienten 21
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • geistig und körperlich gesunde, männliche Probanden, zwischen 18 und 45 Jahre, BMI < 30 kg/m2, unterschriebene Einverständniserklärung, geistige und sprachliche Fähigkeit die Einverständniserklärung verstanden zu haben.

Ausschlusskriterien

  • Anatomische Variäten des Unterarmes, Allergie gegen LA der Aminoamidgruppe oder Dexmedetomidin, Blutgerinnungsstörungen, klinisch relevante Veränderungen im EKG, wie Bradykardie oder AV-Block, Hypotonie, Behandlung mit NSAR in den letzten 2 Wochen, Teilnahme an einer anderen klinischen Studie, fehlende Kooperation oder Einschränkungen in der Beweglichkeit, die ein Austesten des Blockes unmöglich machen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Bei dieser Probandenstudie werden 2 verschiedene Methoden der ultraschallgezielten Regionalanästhesie verglichen. Es gibt 2 Möglichkeiten, um einen suffizienten Block zu erhalten: man umspült den Nerven komplett mit Lokalanästhetikum (LA) – das Bild ähnelt einem „donut“. Dies geschieht mit einer Multiinjektionstechnik(„multi injection technique“), da die Nadel immer wieder neu positioniert wird, bis der Nerv komplett umspült ist. Die andere Möglichkeit ist eine Einzelinjektionstechnik („single injection technique“), bei der die Nadel nahe am Nerv positioniert wird, und von dort aus eine bestimmte Menge an LA verabreicht wird. Bei dieser Studie sollen diese beiden Techniken verglichen werden. Die Applikation erfolgt im 2D Modus des Ultraschallgeräest. Die genaue Ausbreitung des LA wird im 3D Modus des Ultraschallgerätes überprüft. Die Probanden werden in 2 Gruppen eingeteilt, sind verblindet, die Einteilung erfolgt nach einer Randomiserung. 2 verschiedene Methoden werden an 2 Studientagen angewendet, nur der Arzt, der die Blockaden sticht, weiss, welche Methode gerade angewendet wird. Zwischen den Studientagen wird 3 Tage pausiert( frühestens am 4.Tag erfolgt die 2.Blockade), um einen LA Kummulationseffekt auszuschließen. Methode 1: Probanden erhalten eine N. Medianusblockade an einer Extremität mit der Multiinjektionstechnik. Es wird soviel LA appliziert bis der Nerv komplett mit LA umspült ist ("donut"), maximal allerdings 5ml. Methode 2: Probanden erhalten eine N. Medianusblockade mit Einzelinjektionstechnik ("single injection technique"), und zwar soviel LA, dass die ED95% erreicht ist (gemäß der Studie von Eichenberger et al, Reg Anesth Pain Med. 2009 May-Jun;34(3):242-6). Die Fläche des Nerv wird vermessen und 0.11 ml/mm2 Nervenfläche Volumen LA appliziert. Beim Lokalanästhetikum handelt es sich um das „mittellang wirksame" LA Mepivacain, das eine Wirkdauer von 120-240min hat. Mittels Pinprick Test wird die Anschlagzeit, die Ausbreitung und die Dauer der Blockade ermittelt. Wenn die Sensorik komplett wiedererlangt ist, ist der Studientag für den jeweiligen Proband beendet. Nach den Studientagen muss der Proband innerhalb einer Woche zu einer Nachuntersuchung erscheinen. Ziel dieser verblindeten, randomisierten, kontrollierten Studie ist es zu beweisen, dass die Einzelinjektionstechnik genauso gut als die Multiinjektionstechnik ist. Mit 3D Ultraschall soll die Ausbreitung des LA nach der Blockade noch besser dargestellt werden.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.