Beschreibung der Studie

Hintergrund/Fragestellung: Bewegungsvorstellung (motor imagery, MI) und –beobachtung (motor observation, MO) werden für die Rehabilitation von Patienten mit Schlaganfall und Armparese empfohlen. Ziel dieser Studie war es, die klinische Wirksamkeit des Trainings mittels Bewegungsbeobachtung (Videotraining) zu evaluieren. Methode und Patienten: 54 Patienten mit behandlungsbedürftiger Armparese. Intervention: 6 Wochen heimbasiertes Videotraining, 1 h pro Tag. Interventionsgruppe: Videotraining. Kontrollgruppe: 1 h pro Tag üben derselben motorischen Aufgaben, jedoch nach Textinstruktion, nicht nach Video. Outcome-Parameter: Wolf Motor Function Test, 9-Loch-Steck-Test, Stroke Impact Scale am Ende der Entlassung aus der Rhea-Klinik (vor Beginn des Heimtrainings), sowie 6 Wochen später. Paradigma für die funktionelle kernspintomographie: Beobachtung oder simultane Beobachtung und Vorstellung von einfachen, objektbezogenen Handlungen. Beobachtung eines Bildes oder Fixation eines Fadenkreuzes als Baselinemessung. Funktionelle Kernspintomographie: 1,5 T Philips Gyroscan. Blockdesign. Auswertung mittels SPM5.

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Studiendetails

Studienziel Wolf Motor Function Test (Armfunktion), Nine Hole Peg Test (Feinmotorik), Motor Activity Log (MAL) Stroke Impact Scale (Gesundheitsbezogene Lebensqualität) gemessen wird jeweils vor und nach der Intervention; 6 Monate später wird die Stroke Impact Scale als Fragebogen bzw. per Post ein drittes mal erhoben
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 54
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Lurija Institut Stiftung Schmieder für Wissenschaft und Forschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • behandlungsbedürftige Handparese nach Schlaganfall
  • Infarkt > 4 Wochen
  • erstes Ereignis
  • minimale Handfunktion vorhanden
  • ausreichende kognitive und kommiunikative Fähigkeiten
  • stabiler Gesamtzustand

Ausschlusskriterien

  • klinisch relevante Aphasie, Apraxie, Neglekt, Demenz
  • Bewustseinstrübung
  • schwere Depression
  • psychiatrische Vorerkrankung
  • Epilepsie
  • Arthritis

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Hirnblutung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund/Fragestellung: Bewegungsvorstellung (motor imagery, MI) und –beobachtung (motor observation, MO) werden für die Rehabilitation von Patienten mit Schlaganfall und Armparese empfohlen. Ziel dieser Studie war es, die klinische Wirksamkeit des Trainings mittels Bewegungsbeobachtung (Videotraining) zu evaluieren. Ergänzend wurde vorher und nachher eine fMRT Studie durchgeführt, um die plastischen Veränderungen während der Bewegungsvorstellung und -imitation, die sich durch das sechswöchige, heimbasierte Training ergeben, zu untersuchen. Methode und Patienten: 54 Patienten mit behandlungsbedürftiger Armparese. Intervention: 6 Wochen heimbasiertes Videotraining, 1 h pro Tag. Interventionsgruppe: Videotraining. Kontrollgruppe: 1 h pro Tag üben derselben motorischen Aufgaben, jedoch nach Textinstruktion, nicht nach Video. Outcome-Parameter: Wolf Motor Function Test, 9-Loch-Steck-Test, Stroke Impact Scale am Ende der Entlassung aus der Reha-Klinik (vor Beginn des Heimtrainings), sowie 6 Wochen später. Paradigma für die funktionelle kernspintomographie: Beobachtung oder simultane Beobachtung und Vorstellung von einfachen, objektbezogenen Handlungen. Beobachtung eines Bildes oder Fixation eines Fadenkreuzes als Baselinemessung. Funktionelle Kernspintomographie: 1,5 T Philips Gyroscan. Blockdesign. Auswertung mittels SPM5.

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