Beschreibung der Studie

Zweck der Studie war es herauszufinden, ob die Erstattung der Akupunkturbehandlung bei Patienten mit Asthma eine sinnvolle Verwendung der knappen Ressourcen der gesetzlichen Krankenversicherung darstellt. Dazu erhielt eine Gruppe von Patienten Akupunkturbehandlungen, eine andere Gruppe bekam keine spezifische Therapie. Über den Studienzeitraum wurden die Kosten und die Lebensqulalität der Patienten erfasst und verglichen. Die hier dargestellte gesundheitsökonomische Analyse war Teilprojekt des Modellvorhabens Akupunktur der Techniker Krankenkasse und der dem Modellvorhaben beigetretenen Krankenkassen (siehe auch DRKS00009621).

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Studiendetails

Studienziel Kosten pro gewonnenem QALY (quality adjusted life year) nach 3 Monaten Vorgehensweise: Die Messung der Lebensqualität erfolgte mittels des SF36 zu Baseline und nach 3 Monaten. Umrechnung in QALYs erfolgte mittels Algorithms von Brazier et al. (Brazier J, Roberts J, Deverill M. The estimation of a preference-based measure of health from the SF-36. J Health Econ 2002; 21(2):271-292.)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 892
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Techniker Krankenkasse Hamburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Es wurden Patienten mit allergischem Asthma bronchiale eingeschlossen. Allergisches Asthma bronchiale war definiert als entzündliche Erkrankung der Atemwege mit bronchialer Hyperreaktivität und variabler Atemwegsobstruktion, häufig im Zusammenhang mit einer atopischen Disposition. Die Diagnose musste definitionsgemäß durch einen Arzt gestellt worden sein.

Ausschlusskriterien

  • Der Verdacht auf ein Asthma bronchiale mit nicht-allergischer Genese war ein Ausschlusskriterium. Andere obstruktive Atemwegserkrankungen oder expiratorische Dyspnoen waren ebenso ausgeschlossen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Ziel dieser Studie war die wirtschaftliche Bewertung der zusätzlichen Akupunktur-Behandlung bei Patienten mit allergischem Asthma bronchiale im Vergleich zu Patienten in Standardbehandlung. Zu diesem Zweck wurde eine randomisierte, kontrollierte Studie durchgeführt, bei der Patienten mit allergischem Asthma bronchiale entweder in eine Sofortakupunkturgruppe oder einer Wartelisten-Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Patienten in beiden Gruppen konnten die Standardbehandlungsoptionen in Anspruch nehmen. Bewertet wurde der Ressourcenverbrauch, die damit verbundenen Kosten, sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu Beginn der Studie und nach 3 Monaten mittels Abrechungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung sowie standardisierten Patientenfragebögen. Wichtige Outcome-Parameter waren Unterschiede in den direkten und indirekten Kosten während der Studiendauer und das inkrementellen Kosten-Effektivitäts-Verhältnis (ICER) der zusätzlichen Akupunkturbehandlung. Die hier dargestellte gesundheitsökonomische Analyse war Teilprojekt des Modellvorhabens Akupunktur der Techniker Krankenkasse und der dem Modellvorhaben beigetretenen Krankenkassen (siehe auch DRKS00009621).

Quelle

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