Beschreibung der Studie

Heutzutage werden viele Patienten mit Erkrankungen der oberen Harnwege (Niere und Harnleiter), wie z.B. Harnsteinerkrankungen, durch Spiegelungsoperationen, sog. "Ureteroskopien", behandelt. Bei dieser Art operativer Behandlung sind oberflächliche oder tiefere Läsionen der Harnleiterschelimhaut typisch. Allerdings gibt es bislang keine spezielle Klassifikation dieser inneren Verletzungen des Harnleiters. Die beantragende Arbeitsgruppe hatte diesbezüglich erst kürzlich eine entsprechende Klassifikation, die "Endoluminal Ureteral Injury Scale", vorgestellt. In der aktuellen Beobachtungsstudie soll eine sprachlich optimierte Version, die Post-Ureteroscopic Lesion Scale (PULS), bei ca. 400 ureteroskopisch behandelten Patienten angewandt werden. Bei einem Teil der Patienten soll zudem die Zuverlässigkeit ("Reliabilität") der Beurteilung durch Vergleich der Ergebnisse von 3 verschiedenen Beobachtern untersucht werden. Am Ende der Operation soll die Entscheidung zur Einlage einer sog. Harnleiterschiene basierend auf der PULS-Klassifikation erfolgen. In einer Nachuntersuchung (ab 1 Monat nach Einschluss des letzten Patienten) soll insbesondere sonographisch kontrolliert werden, ob sich Anzeichen für Spätfolgen (Vernarbungen und Harnaufstau) zeigen.

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Studiendetails

Studienziel Gruppenverteilung der PULS (Post-Ureteroscopic Lesion Scale) Grade 0 - 5 in einer Kohorte von 400+ Patienten nach Ureteroskopie
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Chirurgische Universitätsklinik Freiburg Abteilung Urologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten bei denen eine Ureteroskopie durchgeführt wird

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Ureteroskopie stellt eine heutzutage häufig angewandte Form der operativen Therapie von Erkrankungen der oberen Harnwege, wie der Urolithiasis, dar. Postinterventionelle oberflächliche, selten auch tiefere, Schleimhautläsionen bis hin zu harnleiterverletzungen sind typisch. Dennoch existierte bislang keine entsprechende Organ- oder Prozedur-spezifische Klassifikation. Von der durchführenden Arbeitsgruppe war vor kurzem eine entsprechende Klassifikation, die "Endoluminal Ureteral Injury Scale", vorgestellt worden. In der aktuellen Beobachtungsstudie soll eine sprachlich optimierte Version, die Post-Ureteroscopic Lesion Scale (PULS), bei ca. 400 ureteroskopisch behandelten Patienten angewandt und ausgewertet werden. Bei einem Teil der Patienten soll zudem die Reliabilität durch Vergleich der Ergebnisse von 3 verschiedenen Beobachtern untersucht werden. Basierend auf der PULS Klassifikation soll am Ende des Eingriffs die Indikation zur DJ-Harnleiterschienung erfolgen. In follow-up (ab 1 Monat nach Einschluss des letzten Patienten) soll insbesondere sonographisch kontrolliert werden, ob sich Anzeichen für Spätkomplikationen (Striktur und Harnaufstau) zeigen.

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