Beschreibung der Studie

Im kommenden Jahrzehnt wird es, wie jeder weiß, zu einem exponentiellen Anstieg an hochaltrigen Menschen kommen. Viele dieser Älteren werden nur über eingeschränkte Finanzmittel verfügen können. Der globale Energiebedarf wird die Heizkosten dramatisch erhöhen und dadurch die häusliche Wohnsituation beeinflussen. Besonders problematisch ist dies bei älteren Menschen mit altersbedingtem Muskelschwund, die wiederum bei älteren Frauen weit verbreitet ist. Die Muskulatur spielt eine Schlüsselrolle bei der internen Wärmekontrolle und Wärmeproduktion. Dies kann zu einem Teufelskreis mit verändertem Mobilitätsverhalten und Stürzen führen. Stürze sind einer der wichtigsten Ursachen für Tod und Heimeinweisung älterer Menschen. Der Effekt von Kälte auf die körperliche Leistungsfähigkeit älterer Frauen mit unterschiedlicher Ausprägung der Muskelmasse wird in einem einzigartigen Bewegungslabor mit Klimakammer untersucht. Dabei wird hauptsächlich die Schnellkraft (Power) bei funktionellen Tätigkeiten und deren Zusammenhang mit der Muskelmasse untersucht. Das Gehen, inklusive möglicher Veränderungen des Gehens durch geteilte Aufmerksamkeit, und die durch am Körper getragene Sensoren gemessene körperliche Aktivität werden ebenfalls untersucht und sollen die Ergebnisse der Schnellkraft erklären. Es wird die Hypothese untersucht, dass die körperliche Leistungsfähigkeit älterer Frauen bei kühler Raumtemperatur (15°C) geringer ist, als bei höherer Raumtemperatur (25°C), und dass dies besonders deutlich wird bei Personen mit wenig Muskelmasse. Die Ergebnisse dieser Studie könnten Einfluss auf zukünftige Bemühungen zur Optimierung des muskulären Zustandes und zur Verbesserung der Wohnbedingungen älterer Frauen haben.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die Muskelpower, gemessen mit dem Nottingham Power Rig, bei 15°C und bei 25°C und die Korrelation von der temperaturabhängigen Änderung der Muskelpower und der Muskelmasse, gemessen durch MRT.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 96
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • selbst berichtete Schwäche der Beine

Ausschlusskriterien

  • 1) kognitive Einschränkung mit Hinweis auf mögliche Demenz, (2) unkontrollierte Herzkrankheit, (3) funktionelle Erkrankung (z.B. neurologisch und/oder orthopädisch), die das Gehen und die Beinstreckung beeinflussen und (4) terminale Erkrankung.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Im kommenden Jahrzehnt wird es, wie jeder weiß, zu einem exponentiellen Anstieg an hochaltrigen Menschen kommen. Viele dieser Älteren werden nur über eingeschränkte Finanzmittel verfügen können. Der globale Energiebedarf wird die Heizkosten dramatisch erhöhen und dadurch die häusliche Wohnsituation beeinflussen. Besonders problematisch ist dies bei älteren Menschen mit Sarkopenie, die wiederum bei älteren Frauen weit verbreitet ist. Die Muskulatur spielt eine Schlüsselrolle bei der internen Wärmekontrolle und Wärmeproduktion. Dies kann zu einem Teufelskreis mit verändertem Mobilitätsverhalten und Stürzen führen. Stürze sind einer der wichtigsten Ursachen für Tod und Heimeinweisung älterer Menschen. Der Effekt von Kälteexposition auf die körperliche Leistungsfähigkeit älterer Frauen mit unterschiedlicher Ausprägung von Sarkopenie wird in einem einzigartigen Bewegungslabor mit Klimakammer untersucht. Die Hauptendpunkte dieser Studie sind die Schnellkraft (Power) bei funktionellen Tätigkeiten und deren Zusammenhang mit der Muskelmasse. Parameter der Ganganalyse, inklusive Veränderungen durch geteilte Aufmerksamkeit, und die durch am Körper getragene Sensoren gemessene körperliche Aktivität dienen als erklärende Variablen. Es wird die Hypothese untersucht, dass die körperliche Leistungsfähigkeit älterer Frauen bei kühler Raumtemperatur (15°C) geringer ist, als bei höherer Raumtemperatur (25°C), und dass dies besonders deutlich wird bei Personen mit wenig Muskelmasse. Die Ergebnisse dieser Studie könnten Einfluss auf zukünftige Bemühungen zur Optimierung des muskulären Zustandes und zur Verbesserung der Wohnbedingungen älterer Frauen haben.

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