Beschreibung der Studie

Der Hauptzweck der Studie ist eine akkuratere Diagnose bei Erkrankungen aus dem Parkinsonformenkreis zu stellen. Hintergrund ist, dass vor allem in der Frühphase dieser Erkrankungen die klinische Einschätzung oft nicht eindeutig ist. Bildgebende Verfahren können die Diagnosegenauigkeit verbessern. Potentielle Studienteilnehmer sind Patienten, bei denen Symptome einer parkinsonartigen Erkrankung vorliegen (z.B. schlechtes Ansprechen auf Parkinsonmedikamente). Das Studienziel ist zu prüfen, welches bildgebende Verfahren geeigneter ist, um eine möglichst genaue Diagnose bei den obengenannten Patienten zu stellen. Direkt werden dazu die FDG-PET (eine Methode, die den Zuckerstoffwechsel der Nervenzellen radioaktiv darstellt) und die IBZM-SPECT (ein Verfahren, das radioaktiv den Rezeptor des Botenstoffes Dopamin (fehlt bei Parkinson) im Gehirn darstellt) verglichen in ihrer diagnostischen Wertigkeit.

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Studiendetails

Studienziel diagnostische Genauigkeit der FDG-PET und IBZM-SPECT bei der Unterscheidung in atypisches Parkinsonsyndrom oder Erkrankung aus dem Lewykörperspektrum (Morbus Parkinson, Parkinson-Demenz-Komplex, Lewykörperchendemenz) angegeben als Fläche unter der Receiver operating curve
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Abteilung für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Freiburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • klinischer Verdacht auf eine atypisches Parkinsonsyndrom, welcher bislang nicht bildgebend bestätigt wurde (Verdacht anhand klinischer Zeichen und schlechten Ansprechens auf dopaminerge Medikation), Karnofsky- Index ≥40%

Ausschlusskriterien

  • relevante Behinderung oder signifikant reduzierte Lebenserwartung durch eine andere Erkrankung als die untersuchte

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Messung des regionalen zerebralen Glukosestoffwechsels mit der F-18-FDG-PET und die Quantifizierung der striatalen Dopamin-D2/D3-Rezeptor (D2R)-Verfügbarkeit mittels I-123-IBZM-SPECT eignen sich zur bildgebenden Differentialdiagnostik des Parkinson-Syndromes. Ziele der vorliegenden prospektiven Studie waren: 1. Vergleich der diagnostischen Genauigkeit dieser Verfahren bei der Trennung von Erkrankungen des Lewy-Körper- Spektrums (LBS, insbes. M. Parkinson [PD]) von atypischen Parkinson-Syndromen (APS), 2. Evaluation der FDG-PET für die Differenzierung einzelner APS-Subgruppen.

Quelle

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