Beschreibung der Studie

Erwerbsarbeit kann Abstinenz in wesentlichem Maße positiv beeinflussen. Eine Vielzahl suchtkranker Personen ist jedoch arbeitslos, oft langzeitarbeitslos. Es gibt Belege dafür, dass sich Suchterkrankungen negativ auf die Möglichkeit der Erwerbsteilhabe auswirken. Zudem kann eine anhaltende Arbeitslosigkeit die Entstehung von Suchtverhalten begünstigen. Das Forschungsvorhaben prüft, ob eine arbeitsbezogene Fallbegleitung bei Suchtrehabilitanden bis zu 12 Monate nach Entlassung aus der stationären Entwöhnungsmaßnahme positive Effekte auf die Erwerbsintegration und Abstinenz hat.

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Studiendetails

Studienziel berufliche Wiedereingliederung (Berufstätigkeit ≥15h/Woche) in den ersten Arbeitsmarkt Messzeitpunkte: 12 und 24 Monaten nach Entlassung aus der Entwöhnungsbehandlung Untersuchungsinstrumente: standardisierte Befragung, Fragen zur Berufsbiographie in Anlehnung an das Sozio-ökonomische Panel (SOEP)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 320
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Arbeits- bzw. Beschäftigungslosigkeit zu Rehabilitationsbeginn, Erwerbsfähigkeit, Erstdiagnose: F10-F19 (ICD 10), Beherrschung der deutschen Sprache

Ausschlusskriterien

  • Erwerbsfähigkeit <3 Std./Tag, <18 und >63 Jahre, ausstehende Haftstrafe im Anschluss der Rehabilitation

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Psychische Störung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Gegenstand des Projektes ist die Optimierung suchttherapeutischer Nachsorgeprozesse im Anschluss an stationäre Entwöhnungsbehandlungen. Eine randomisierte, kontrollierte multizentrische Studie prüft hierfür in 4 Suchtfachkliniken Mitteldeutschlands mit insgesamt 320 Teilnehmern den Effekt einer spezifisch berufsintegrierenden suchttherapeutischen Nachsorgemaßnahme. Als Intervention wird eine systematische, schnittstellenübergreifende arbeitsbezogene Fallbegleitung zusätzlich zur Regelversorgung etabliert, die bereits während der stationären Entwöhnungsmaßnahme beginnt und Suchtrehabilitanden bis zu 12 Monate nach Entlassung aus der stationären Rehabilitation begleitet. Ziel ist es zu prüfen, ob die arbeitsbezogene Fallbegleitung die Erwerbsintegration arbeitsloser Rehabilitanden signifikant verbessern kann. Zugleich wird der Effekt der Intervention auf die Abstinenzraten untersucht.

Quelle

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