Beschreibung der Studie

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen die häufigste Todesursache in Industrienationen dar. Das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden wird vor allem durch zu hohen Blutdruck und ungünstiges Gesundheitsverhalten wie Rauchen, Bewegungsmangel, Fehlernährung und übermäßigen Alkoholkonsum erhöht. Dieses Risiko wird durch zusätzliche Faktoren wie z.B: familiäre Vorbelastung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Blutzuckererkrankung gesteigert. Lebensstiländerungen und konsequente Medikamenteneinnahme können das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls verringern. Für eine erfolgreiche Therapie ist die aktive Einbeziehung der Patienten an der Erstellung und Umsetzung des Behandlungsplanes notwendig. Medizinische Entscheidungshilfen können die aktive Patientenbeteiligung unterstützen. In dieser Studie wird eine auf wissenschaftliche Untersuchungen beruhende Entscheidungshilfe für Patienten, zur Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos, entwickelt. Die Entscheidungshilfe soll als Broschüre, in Verbindung mit einem Herz-Kreislauf-Risikorechner, eingesetzt werden. Die Entscheidungshilfe enthält wissenschaftlich überprüfte Behandlungsoptionen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Zusätzlich unterstützt sie den Prozess des Abwägens von Patientenpräferenzen und die Umsetzung von Lebensstiländerungen. Des Weiteren fördert die Entscheidungshilfe die gemeinsame Entwicklung eines individuellen Behandlungsplanes. Die vereinbarten Ziele werden in den folgenden Arztkontakten besprochen und gegebenenfalls angepasst. Die Entscheidungshilfe wird unter Beachtung internationaler Kriterien (IPDAS, International Patient Decision Aid Standards) ausgearbeitet. In einem mehrstufigen Entwicklungs- und Verbesserungsprozess werden unter Einbeziehung von Experten und Patienten verschiedene Methoden zur Qualitätsverbesserung durchgeführt (Beurteilungen, Gruppendiskussionen und schriftliche Befragungen). Nach Fertigstellung der Entscheidungshilfe ist geplant, die Anwendbarkeit und Effektivität des Instrumentes in einer noch zu beantragenden Studie zu überprüfen.

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Studiendetails

Studienziel Erstellung einer evidenzbasierten Entscheidungshilfe für Patienten zur Senkung des kardiovaskulären Risikos.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 45
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Nachwuchsförderung Versorgungsforschung Baden-Württemberg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten: erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.
  • Mindestalter 18 Jahre.
  • Experten: Ärzte oder Wissenschaftler mit Expertenwissen auf dem Gebiet der evidenzbasierten Medizin im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, des Gesundheitsverhaltens und auf dem Gebiet der Partizipativen Entscheidungsfindung.

Ausschlusskriterien

  • Patienten: Einschränkungen des Verständnisses aufgrund geistiger Ursachen oder mangelnder Deutschkenntnisse.
  • Patienten mit schwer konsumierender Erkrankung und/oder kurzer Lebenserwartung.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen die häufigste Todesursache in Industrieländern dar. Das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden wird durch arterielle Hypertonie und ungünstiges Gesundheitsverhalten wie Tabakkonsum, Bewegungsmangel, Adipositas und übermäßigen Alkoholkonsum erhöht. Dieses Risiko wird durch zusätzliche Faktoren wie z.B. familiäre kardiovaskuläre Disposition und Diabetes Mellitus gesteigert. Lebensstiländerung und Arzneimitteladhärenz können das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls verringern. Für eine erfolgreiche Umsetzung des Behandlungsplans ist die aktive Einbeziehung der Patienten notwendig. Medizinische Entscheidungshilfen können die Patientenbeteiligung und ihr Empowerment unterstützen. Ziel dieser Studie ist die Entwicklung einer evidenzbasierten Entscheidungshilfe für Patienten zur Senkung des kardiovaskulären Risikos. Die Entscheidungshilfe soll als Broschüre, in Verbindung mit einem kardiovaskulären Risikorechner, eingesetzt werden. Die Entscheidungshilfe enthält evidenzbasierte Behandlungsoptionen zur Senkung des kardiovaskulären Risikos mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Zusätzlich unterstützt sie im Prozess des Abwägens von Patientenpräferenzen und die Umsetzung von Lebensstiländerungen. Die Entscheidungshilfe soll die Entwicklung eines individuellen Behandlungsplans mit realistischen Zielen unterstützen. Die vereinbarten Ziele werden in den Folgekonsultationen besprochen und gegebenenfalls angepasst. Die evidenzbasierte Entscheidungshilfe wird unter Beachtung der International Patient Decision Aid Standards (IPDAS) ausgearbeitet. In einem mehrstufigen Entwicklungs- und Verbesserungsprozess, unter Einbeziehung von Experten und Patienten, werden quantitative und qualitative Methoden zur Qualitätsverbesserung durchgeführt: (1) Expertenevaluationen, (2) Experten- und Patienten-Fokusgruppen, (3) Fragebogenerhebung sowie (4) Experten-Rating. Nach Fertigstellung der Entscheidungshilfe ist geplant, die Anwendbarkeit und Effektivität des Instrumentes in einer noch zu beantragenden Studie zu überprüfen.

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