Beschreibung der Studie

Laterale Sprunggelenksverletzungen können zu einer chronischen Instabilität des Sprunggelenkes führen. Die wissenschaftliche Literatur unterscheidet hierbei zwischen einer funktionellen und einer mechanischen Instabilität. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, neuromuskuläre Unterschiede zwischen Personen mit funktioneller, mechanischer und kombinierter Instabilität sowie einer nicht eingeschränkten Kontrollgruppe zu vergleichen. Mittels eines bewegungsanalytischen Ansatzes sollen Sprunggelenkbewegung, Muskelaktivation sowie Muskelmechanik in zwei Messebedingungen ermittelt werden. In der ersten Messbedingung wird eine leicht Supination des Sprunggelenks während des Gehens und Hüpfens appliziert. In der zweiten Messbedingung führen die Probanden sportartspezifische Bewegungen (Laufbewegungen mit Richtungsänderungen) aus. Die zu überprüfende Hypothese ist, dass Personen mit chronischer Instabilität eine eingeschränkte neuromuskuläre Gelenkkontrolle bei funktionellen Bewegungen haben im Vergleich zu Personen ohne chronische Sprunggelenksinstabilität. Aufgrund eines Amendments haben sich folgende Änderungen ergeben: Die Gruppe mit einer rein mechanischen Instabilität wurde gestrichen. Daher wurde diese Gruppe gelöscht.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Vergleich der neuromechanischen Sprunggelenkskontrolle der drei Gruppen mittels Stereophotogrammetrie und Elektromyographie zu einem Untersuchungszeitpunkt
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesinstitut für Sportwissenschaften

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • sportlich aktive männliche und weibliche Probanden in Risikosportarten für Supinations- Traumen (Fußball, Handball, Basketball, Volleyball):
  • Alter: 18-35 Jahre;
  • Alle Personen sind orthopädisch und neurologisch gesund. Die Personen der Kontrollgruppe weisen ferner keine Einschränkungen der Sprunggelenksstabilität auf. Die Probanden mit chronischer Instabilität haben eine Verletzungshistorie mit mind. 2 Traumen in den letzten 2 Jahren.

Ausschlusskriterien

  • Probanden-Gruppen (funktionelle Instabilität; mechanische und funktionelle Instabilität):
  • orthopädische und neurologische Einschränkungen
  • Operationen am Sprungelenkskomplex und am Fuß
  • letztes Trauma weniger als 3 Monaten vor der Messung
  • akute Beschwerden durch ein zurückliegendes Supintionstrauma
  • gesunde Kontrollgruppe:
  • ein oder mehrere zurückliegende laterale Sprunggelenkstraumen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Laterale Sprunggelenksverletzungen können zu einer chronischen Instabilität des Sprunggelenkes führen. Die wissenschaftliche Literatur unterscheidet hierbei zwischen einer funktionellen und einer mechanischen Instabilität. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, neuromuskuläre Unterschiede zwischen Personen mit funktioneller, mechanischer und kombinierter Instabilität sowie einer nicht eingeschränkten Kontrollgruppe in einer querschnittlich vergleichenden Studie zu untersuchen. Mittels eines bewegungsanalytischen Ansatzes sollen 3D-Sprunggelenkbewegung (Stereophotogrammetrie), Muskelaktivation (Elektromyographie) sowie Muskelmechanik (Sonographie) in zwei Messebedingungen ermittelt werden. In der ersten Messbedingung wird eine Supination des Sprunggelenks (15° Plantarflexion + 24° Inversion) während des Gehens und Hüpfens appliziert. In der zweiten Messbedingung führen die Probanden sportartspezifische Bewegungen (Laufbewegungen mit Richtungsänderungen) aus. Die zu überprüfende Hypothesen sind: 1. Personen mit chronischer Instabilität haben eine verschlechterte neuro-mechanische Sprunggelenkskontrolle im Vergleich zu Personen ohne chronische Instabilität. 2. Die neuro-mechanische Sprunggelenkskontrolle unterscheidet sich ferner zwischen Personen mit rein funktioneller sowie Personen mit funktioneller und mechanischer Instabilität.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: