Beschreibung der Studie

Immer mehr Kleinkinder leiden an Sauger-bedingten Fehlentwicklungen im Gebiss- und Kieferbereich. Die Umstellung auf einen Nuckel mit einem besonders dünnen Saugerhals und Saugteil soll die Sauger-bedingten Fehlentwicklungen minimieren. Ziel dieser Studie ist es, den Einfluss der Umstellung von einem gewöhnlichen auf einen speziellen Saugertyp auf vorliegende Sauger-bedingte Fehlentwicklungen im Zahn-, Gebiss- und Kieferbereich zu bewerten. Zuerst wird eine Pilotstudie durchgeführt, danach die Hauptstudie adäquat hinsichtlich Teilnehmeranzahl, Messung und Interventionsdauer angepasst.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Statistisch signifikante Minimierung der Sauger-bedingten Fehlentwicklung (Frontal offener Biss, vergrößerte Frontzahnstufe) im ZMK-Bereich nach 9 bis 12 Monaten; Messung mittels Metallmillimeterlineal
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 106
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle BaMed AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter 16 – 24 Monate
  • Nuckelverwendung
  • Frontal offener Biss (negativer overbite ≤ 0 mm)
  • Vergrößerte Frontzahnstufe (overjet ≥ 4 mm)
  • Klasse II Malokklusion)

Ausschlusskriterien

  • Keine Verwendung eines Nuckels
  • Patienten mit angeborenen/genetischen Fehlentwicklungen (Syndrome, Behinderungen, LKGS-Spalten)
  • Habits wie Daumen-/Fingerlutschen
  • Trauma-bedingte Zahnfehlstellungen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Fehlstellung von Kiefer und Zähnen-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Immer mehr Kleinkinder leiden an Sauger-bedingten Fehlentwicklungen im Gebiss- und Kieferbereich. Die Umstellung auf einen Nuckel mit einem besonders dünnen Saugerhals und Saugteil soll die Sauger-bedingten Fehlentwicklungen minimieren. Ziel dieser Studie ist es, den Einfluss der Umstellung von einem gewöhnlichen auf einen speziellen Saugertyp auf vorliegende Sauger-bedingte Fehlentwicklungen im Zahn-, Gebiss- und Kieferbereich zu bewerten. Nach Durchführung einer Pilotstudie erfolgten Anpassungen der Teilnehmerzahl von 150 auf 106 Kleinkinder im Alter von 16 bis 24 Monaten und der Interventionsdauer von 3 bis 6 Monaten auf 9 bis 12 Monate. Die Kinder, bei denen eine Sauger-bedingte Fehlentwicklung wie ein frontal offener Biss und eine vergrößerte Frontzahnstufe/Klasse II Malokklusion vorlag, wurden zufällig 3 Versuchsgruppen zugeordnet. Versuchsgruppe I wird auf einen speziellen Nuckeltyp umgestellt, Versuchsgruppe II nimmt den gewöhnlichen Nuckel weiter und Versuchsgruppe III muss den Nuckel sofort abgewöhnen. Nach 3, 6, 9 und 12 Monaten erfolgt die Nachuntersuchung durch zwei kalibrierte Zahnärzte, wovon einer verblindet ist und die Zuordnung der Kinder nicht kennt. Abschluss der Studie ist im Alter von 36 Lebensmonaten. Ausschlusskriterium sind angeborene, genetische oder Trauma-bedingte Fehlentwicklungen. Die Daten dieser Versuchsgruppen werden mit einer Vergleichsgruppe, die gar keinen verwendet, verglichen. Die Analyse der Ergebnisse erfolgt mittels deskriptiver Statistik, Mann-Whitney-U-test, Kruskal-Wallis test und Bonferroni Intervallen. Das Signifikanzniveau wird auf p < 0.05 festgelegt.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.