Beschreibung der Studie

Schwere Infektionskrankheiten sind mit einer hohen Sterblichkeit vergesellschaftet. Der zügige Beginn einer Antibiotikatherapie kann nachweislich die Sterblichkeit senken. Die Resistenzentwicklung der infizierenden Keimspezies gibt Anlass, Indikation und Applikation zur Verfügung stehender Antibiotika zu überdenken. Ursächlich für die stetig steigende Resistenzbildung scheint unter anderem eine zu lange Antibiotikaherapie zu sein. Als Konsequenz implementierten wir einen Algorithmus zur Steuerung der Antibiotikatherapie der sich an einem sensitiven Labormarker für bakterielle Infektionen (Procalcitonin) orientierte. Diese retrospektive Analyse soll den Nutzen dieser Maßnahmen im klinischen Alltag bei Patienten mit lebensbedrohlichen Infektion auf einer chirurgischen Intensivstation evaluieren.

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Studiendetails

Studienziel Retrospektive Auswertung anhand eines Datenblattes. Primäre Endpunkte 1. 28 Tage Sterblichkeit 2. Antibiotikatherapiedauer
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Westküstenklinikum Heide

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schwere Sepsis und septischer Schock + Beginn einer Antibiotikatherapie

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Knochenmarkstransplantation, Patienetn unter Chemotherapie, Krankheitsbilder bei denen leitlinengerecht eine verlängerte Antibiotikatherapie notwenig ist (z.B. Tuberkulose, bakterielle Endokarditis, Mediastinitis nach Kardiochirurgie), Patienten mit DNR (Do not resuscitat) - Order

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Sepsis ist nicht nur eines der kostenintensivsten Krankheitsbilder in der Intensivmedizin, sie ist auch mit einer hohen Morbidität und Mortalität vergesellschaftet. Der zügige Beginn einer Antibiotikatherapie kann nachweislich die Mortalität senken. Die Resistenzentwicklung der infizierenden Keimspezies gibt Anlass, Indikation und Applikation zur Verfügung stehender Antibiotika zu überdenken. Ursächlich für die stetig steigende Resistenzbildung scheint unter anderem eine zu lange Antibiotikaherapie zu sein. Als Konsequenz implementierten wir einen Procalcitonin-basierten Algorithmus zur Steuerung der Antibiotikatherapie. Diese retrospektive Analyse soll den Nutzen dieser Maßnahme in klinischen Alltag bei Patienten mit schweren lebensgefährlichen Infektionskrankheiten auf einer chirurgischen Intensivstation evaluieren. Zielparameter waren Intensivbehandlungstage, 28 – Tage-Sterblichkeit, Antibiotikatherapietage Beatmungsstunden, Re-Infektionen während des Intensivaufenthalts und die mittleren Antibiotikakosten pro Patient

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