Beschreibung der Studie

Die Studie dient dem methodischen Vergleich unterschiedlicher Mess-Verfahren. Dazu werden die Probanden während einer kernspintomographischen Untersuchung (MRT) wiederholt eine Aufgabe bearbeiten. Die räumliche Auflösung bei funktionellen MRT-Verfahren liegt bei den gängigen Kernspintomographen bei mehreren Millimetern. Einige Strukturen im Gehirn sind genau in dieser Größenordnung oder sogar noch kleiner. Dies führt dazu, dass diese Hirnregionen nur sehr ungenau dargestellt werden können. Neuere Methoden erlauben räumliche Auflösungen von ca. einem Millimeter. Damit können daher auch sehr kleine Strukturen sichtbar gemacht werden. Nachteile dieser Methoden sind jedoch stärkere Artefakte. Ziel dieser Studie ist es, eine Messmethode zu etablieren, die sowohl kleine Hirnregionen abbilden kann, aber auch möglichst wenig Artefakte produziert. Daher bearbeiten die Probanden die präsentierte Aufgabe zweimal, während unterschiedliche Messmethoden verwendet werden. Mittels einer statistischen Auswertung können diese Messmethoden schließlich miteinander verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel Entwicklung optimaler fMRT-Untersuchungsmethoden zur Darstellung kleiner Hirnregionen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Ausreichende Fähigkeit, sich mit den Untersuchern zu verständigen, Fragen in
  • mündlicher und schriftlicher Form zu beantworten
  • Fähigkeit zur Zustimmung nach ausführlicher schriftlicher Aufklärung
  • Einwilligung nach Aufklärung muss schriftlich vorliegen („written informed consent“)

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen für Kernspinuntersuchungen
  • Schwangerschaft (positiver Schwangerschaftstest)
  • Unkorrigierte / unkorrigierbare eingeschränkte Seh- oder Hörfähigkeit

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Diese Studie dient dem methodischen Vergleich unterschiedlicher Mess-Parameter bei funktionellen kernspintomographischen Untersuchungen mittels Echo Planar Imaging (EPI) – Technik. Bei der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) kann es zu Artefakten aufgrund des Partialvolumeneffektes kommen. Die räumliche Auflösung bei funktionellen MRT-Verfahren liegt bei den gängigen Mess-Sequenzen bei mehreren Millimetern. Einige Strukturen im Gehirn sind genau in dieser Größenordnung oder sogar noch kleiner. Dies führt dazu, dass diese Hirnregionen nur sehr ungenau dargestellt werden können, und eine scharfe Abgrenzung zwischen benachbarten Strukturen oft unmöglich ist. Neuere Methoden erlauben räumliche Auflösungen von ca. einem Millimeter. Damit können daher auch sehr kleine Strukturen sichtbar gemacht und eindeutiger abgegrenzt werden. Nachteile dieser Methoden sind jedoch stärkere Artefakte. Ziel dieser Studie ist es, eine Messmethode zu etablieren, die eine hochauflösende Darstellung kleiner Hirnregionen ermöglicht und dabei möglichst wenig Artefakte generiert. Die Probanden bearbeiten während der kernspintomographischen Untersuchung eine Aufgabe, bei der es um Motivation und die Verarbeitung von Belohnung geht. Diese Aufgabe wird zweimal hintereinander präsentiert, während MRT-Mess-Sequenzen mit unterschiedlichen Parametern (Auflösung 96x96 bzw. 192x192) verwendet werden. Mittels einer statistischen Auswertung unter Verwendung der fMRT-Analyse-Software SPM können diese Messmethoden schließlich miteinander verglichen werden.

Quelle

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