Beschreibung der Studie

Die Anorexia nervosa (AN) ist ein schwere psychische Störung, die mit erheblicher Morbidität und Mortalität einhergeht und im Langzeitverlauf von wiederkehrenden Rückfällen gekennzeichnet ist. Während die stationäre Behandlung der AN häufig erfolgreich verläuft, nehmen 30 bis 50% der Patientinnen nach Entlassung rasch wieder Gewicht ab. Zentrale Idee des Projektes ist das Angebot eines Versorgungskon-zeptes als Brückenfunktion in einem integrativen Gesamtbehandlungsplan der AN. Dieses Konzept beinhaltet eine Intervention zur Rückfallprophylaxe nach stationärer Therapie der AN, die über ein Videokonferenzsystem durchgeführt wird, da dies die kontinuierliche Versorgung von AN Patientinnen aus einem häufig großen Einzugsgebiet erlaubt. Dieses Versorgungskonzept soll in einer Pilotstudie überprüft werden. Ziele sind die Untersuchung des Bedarfs nach einer strukturierten Rückfallprophylaxe bei AN Patientinnen, der Machbarkeit und Akzeptanz der Intervention und des telemedizinischen Versorgungsansatzes sowie der Wirksamkeit bezüglich des Schließens der Versorgungslücke zwischen stationärer und ambulanter Therapie der AN.

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Studiendetails

Studienziel Bedarf nach, Akzeptanz, Machbarkeit der Intervention Der primäre Endpunkt wird nach Ende der Intervention (4 Monate nach Beginn der Intervention) mittels Interviews und Fragebögen erfasst.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 16
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • bei Aufnahme in die stationäre Behandlung Erfüllung der
  • Diagnose einer Anorexia nervosa oder einer atypischen Anorexia nervosa nach ICD-10 Kriterien (F 50.0 / F 50.1),
  • regulärer Abschluss des stationären Therapieprogramms,
  • schriftliche Einwilligung der Patientin liegt vor

Ausschlusskriterien

  • Schwere körperliche Erkrankungen, aktuelle Substanzabhängigkeit, psychotische Störung, akute Suizidalität, Schwangerschaft und Stillzeit

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Anorexia nervosa (AN) ist ein schwere psychische Störung, die mit erheblicher Morbidität und Mortalität einhergeht und im Langzeitverlauf von wiederkehrenden Rückfällen gekennzeichnet ist. Während die stationäre Behandlung der AN häufig erfolgreich verläuft, nehmen 30 bis 50% der Patientinnen nach Entlassung rasch wieder Gewicht ab. Zentrale Idee des Projektes ist das Angebot eines Versorgungskon-zeptes als Brückenfunktion in einem integrativen Gesamtbehandlungsplan der AN. Dieses Konzept beinhaltet eine Intervention zur Rückfallprophylaxe nach stationärer Therapie der AN, die über ein Videokonferenzsystem durchgeführt wird, da dies die kontinuierliche Versorgung von AN Patientinnen aus einem häufig großen Einzugsgebiet erlaubt. Dieses Versorgungskonzept soll in einer Pilotstudie überprüft werden. Ziele sind die Untersuchung des Bedarfs nach einer strukturierten Rückfallprophylaxe bei AN Patientinnen, der Machbarkeit und Akzeptanz der Intervention und des telemedizinischen Versorgungsansatzes sowie der Wirksamkeit bezüglich des Schließens der Versorgungslücke zwischen stationärer und ambulanter Therapie der AN.

Quelle

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