Beschreibung der Studie

Das Vestiularisschwannom (Akustikusneurinom) ist ein gutartiger Hirntumor. Hauptsymptome sind einseitige Hörminderung, Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen. Auch der Gesichtsnerv und der Geschmacksnerv können Beeinträchtigungen aufweisen. Ziel dieser Untersuchung ist es, das bisher wenig beachtete Symptom der Schmeckstörung mit einem Schmecktest zu untersuchen. Bei Patienten mit einem einseitigen Akustikusneurinom wird das Schmeckvermögen mit Schmeckstreifen untersucht. Hierbei wurden die 4 Grundqualitäten süß, sauer, bitter und salzig seitengetrennt im hinteren und vorderen Bereich der Zunge untersucht und mit zur Verfügung stehenden Normwerten verglichen. Die Einflussfaktoren Alter, Geschlecht und Raucherstatus werden berücksichtigt. Zusätzlich werden Daten zur Tumorgröße, Funktion des Gesichtsnerven und zum Hörvermögen erfasst.

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Studiendetails

Studienziel Unterschied des Gesamt-Schmecktestscores von Patienten mit diagnostiziertem Akustikusneurinom im Vergleich zu Normwerten gesunder Kontrollen und Vergleich der Schmeckleistung der Zungenseite des Tumors zur Gegenseite anhand der Schmeckstreifen-Testung.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einem im MRT diagnsotizierten einseitigen Akustikusneurinom

Ausschlusskriterien

  • Schmeckstörungen durch andere Ursachen
  • vorausgegangene Ohroperationen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Vestiularisschwannom (Akustikusneurinom) ist ein gutartiger Tumor, der von den Schwann-Zellen des N. vestibulocochlearis ausgeht. Klinisch wird die Erkrankung durch die Kardinalsymptome einseitige Hörminderung, Tinnitus, Schwindelanfälle und Gleichgewichtsstörungen auffällig. Auf Grund der anatomischen Enge im Bereich des Kleinhirnbrückenwinkels und insbesondere des inneren Gehörganges kann es auch zu Affektionen des Nervus fazialis und Nervus intermedius kommen, die gemeinsam mit dem Nervus vestibulocochlearis durch den inneren Gehörgang ziehen. Die Symptome reichen von Krokodilstränen, trockenen Augen über eine Fazialisparese bis zu Schmeckstörungen im Versorgungsgebiet der Chorda tympani der betroffenen Seite. Ziel dieser Untersuchung ist es, das bisher wenig beachtete Symptom der Schmeckstörung mit dem gut validierten psychophysischen Schmecktest Taste Strips zu untersuchen. Bei Patienten mit einem einseitigen, anhand einer MRT-Untersuchung diagnostizierten Vestibularisschwannom wird das Schmeckvermögen mit Taste Strips untersucht. Hierbei wurden die 4 Grundqualitäten seitengetrennt jeweils für das Versorgungsgebiet der Chorda tympani und des Nervus glossopharyngeus untersucht und mit zur Verfügung stehenden Normwerten verglichen. Die Einflussfaktoren Alter, Geschlecht und Raucherstatus werden berücksichtigt. Zusätzlich werden Daten zur Tumorgröße, Fazialisfunktion und zum Hörvermögen erfasst.

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