Beschreibung der Studie

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Sie führen zu einer Reduktion der Lebensqualität und können zur Entwicklung von psychischen Erkrankungen beitragen. Kopfschmerzen bei Jugendlichen können durch Chronifizierung zu einer lebenslangen Belastung werden. Risikofaktoren für Kopfschmerzen wurden identifiziert. Durch die Vermeidung dieser Risikofaktoren (z. B. hoher Alkohol- und Koffeinkonsum, körperliche Inaktivität, tägliches Rauchen) und dem Erwerb von Stressbewältigungsstrategien kann wahrscheinlich die Kopfschmerzprävalenz gesenkt werden. In einer Studie aus Norwegen wurde erstmals gezeigt, dass bereits eine niedrigschwellige Intervention die Kopfschmerzprävalenz erheblich senken kann. Aufbauend auf den Erkenntnissen unserer Voruntersuchung wurde eine einstündige Kopfschmerzberatung inklusive praktischer Übungen speziell für Jugendliche entwickelt, die im Klassenverband durchgeführt wird. Die Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus für die Evaluation der Intervention im Rahmen einer Cluster-randomisierten Studie im Schuljahr 2011/12 liegt vor. Ziel der Studie ist die Überprüfung der Wirksamkeit dieser niedrigschwelligen Präventionsmaßnahme.

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Studiendetails

Studienziel Änderung der Kopfschmerzprävalenz bei den Gymnasiasten mit versus ohne Intervention. Erfassung der Kopfschmerzprävalenz nach den Kriterien der International Headache Society (IHS) mit schriftlichem Fragebogen; Messzeitpunkte: direkt vor der Intervention (Erstbefragung) und mindestens 6 Monate danach (Zweitbefragung)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1286
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München, Abteilung für Epidemiologie im Kindes- und Jugendalter
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schüler der 8. bis 10. Klasse eines städtischen oder staatlichen öffentlichen Münchner Gymnasiums; Vorliegen des schriftlichen Einverständnisses (der Eltern und zusätzlich bei Schülern ab dem vollendeten 14. Lebensjahr von ihnen selbst)

Ausschlusskriterien

  • Schüler eines privaten Münchner Gymnasiums; Schüler sind aufgrund psychischer oder physischer Erkrankungen nicht in der Lage, an einer schriftlichen Befragung teilzunehmen und die Intervention zu verstehen und umzusetzen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Migräne-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Geplant ist eine cluster-randomisierte Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit einer niedrigschwelligen Intervention zur Primärprävention von Kopfschmerzen bei Jugendlichen. Die wesentlichen Elemente der Intervention sind: Beratung zu vermeidbaren Risikofaktoren zu Kopfschmerzen, Erwerb von Coping-Kompetenz bei Stress und Anleitung zu Entspannungsübungen für die Nackenmuskulatur. Die Studie erfolgt bei Gymnasiasten der 8. bis 10. Jahrgangsstufen im Großraum München. Die Randomisierung erfolgt anhand der Jahrgangsstufen.

Quelle

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